Filmkritik: The Man from Earth (2007)

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Filmbeschreibung:

Professor John Oldman ist gerade dabei seinen Pickup zu beladen, als er überraschend von seinen engsten Freunden besucht wird, denn diese möchten John Lebewohl sagen, da John weg zieht. Er weiß noch nicht genau wohin und seine Gründe sind geheimnisvoll, außerdem ist er ziemlich in Eile, doch als John beginnt eine Geschichte zu erzählen, wird aus der kleinen Abschiedsfeier die Lebensgeschichte eines geheimnisvollen Mannes. John’s Freunde wollen nicht recht glauben, was ihr doch so vertrauter Freund ihnen versucht klar zu machen. Sie durchlöchern ihn mit Fragen und doch kann er seine Geschichte nicht beweisen. Erlaubt sich John mit seinen Freunden einen üblen Scherz, oder ist die Geschichte Wirklichkeit? Ein gedankliches Katz- und Mausspiel zwischen den Professoren beginnt. Zum Trailer

Filmkritik:

In The Man from Earth sollte man keine Aliens oder Raumschiffe erwarten. The Man from Earth ist viel mehr als das und obwohl der Film die ganze Zeit an ein und dem selben Ort spielt, fesselt er den Zuschauer enorm. Es ist unglaublich, wie viel Regisseur Richard Schenkman aus einem so kleinen Budget herausholen konnte. Doch oftmals wirkt The Man from Earth sehr langwierig und zieht sich ein wenig, was selbsterklärend ist, da der Film gänzlich auf Effekte und Action-Szenen verzichtet. The Man from Earth gleicht dieses damit aus, den Zuschauer durch die packende Story bei Laune zu halten, was vielleicht nicht bei Jedem gut ankommt, meiner Meinung nach aber Geschmackssache ist. Die Story von The Man from Earth ist wirklich genial und eigentlich total simpel, dennoch kann sie den Zuschauer in ihren Bann ziehen. Das ganze Geschehen ist realistisch und logisch aufgebaut und zu dem auch verstrickt und geheimnisvoll gehalten. Vor allem letzteres ist gut gelungen, um The Man from Earth nicht völlig den Wind aus den Segeln zu nehmen, denn die Wahrheit wird erst nach und nach preisgegeben und dies sorgt zusätzlich für Spannung. Vor allem ist es manchmal nicht leicht die Wahrheit zu erkennen. Noch vielmehr steigert der Film sich mit jeder einzelnen Frage, die John beantworten muss. Doch jede Steigung findet auch einmal ihr Ende und in The Man from Earth ist es nicht anders, der Film baut stetig Spannung auf und vertieft sich immer tiefer in John’s Lebensgeschichte, bis der Mann von der Erde dann schließlich die Blase platzen lässt. Doch trotz der geplatzten Blase ist das Erzählte nicht wegzudenken aus den Köpfen der Professoren.

Filme-Blog Wertung: 7/10

The Man from Earth bietet eine unglaublich packende Story und Atmosphäre. Leider ist der Film nicht jedermanns Sache, da hier vollkommen auf Effekte und Action verzichtet wurde und deshalb dürften manche gelangweilt in die Röhre schauen. Nichts desto Trotz verdient sich The man from Earth 7 von 10 Sternchen.

Info:

Ein zweiter Teil von Man from Earth wird es nicht geben, da es meiner Meinung nach der Story an Anschlussmöglichkeiten fehlt. Die gesamte Spannung wäre schon bevor der zweite Teil beginnt völlig verflogen, da man John’s Lebensgeschichte bereits kennt und man absehen kann, was er in den nächsten zehn Jahren unternehmen wird.

Filmfazit:

The Man from Earth ist wirklich tiefgründig und bietet in Sachen Story wirklich unheimlich viel. Jedoch verzichtet der Science-Fiction Film gänzlich auf Effekte und hat es damit nicht leicht jeden in seinen Bann ziehen zu können.

Filmtrailer:

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2 Gedanken zu “Filmkritik: The Man from Earth (2007)

  1. an diesem film kann ich mich noch recht gut erinnern, weil er ein wirklich originelles konzept hatte, wenn auch das cover etwas trügerisch wirkt
    aber mehr als eine gute idee war das leider dann doch nicht, die idee ist wie gesagt ziemlich einzigartig, aber die umsetzung dann doch eher mager: einige inhalte waren echt dermaßen absurt, das hat nahezu den gesamten film kaputt gemacht
    in diesem fall kann ich deine bewertung leider nicht teilen patrick :/

    persönliche wertung: 5/10

    • Mhmm, schade, aber mir hat er gefallen, besonders die Stille, okay zugegeben, einen Ortswechsel gab es nicht.. und wenn ich ehrlich bin, ich erinnere mich nicht mehr an das Ende…

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