Livid – Das Blut der Ballerinas (2012)

Livid - Das Blut der Ballerinas (2012)

Filmbeschreibung:

Die junge Lucy beginnt ein Praktikum als häusliche Krankenpflegerin und landet schließlich in der maroden und alten Villa von Mrs. Jessel. Mrs. Jessel liegt schon seit Jahren im Koma und wird scheinbar nicht mehr aufwachen, doch ihr letzter Wunsch war es, daheim zu sterben. Mrs. Jessel, so sagt man, besitze einen riesigen Schatz in ihrer Villa. Die
ehemalige Tanzlehrerin soll ordentlich etwas auf die Kante gelegt haben. Lucy entscheidet sich nochin der selben Nacht mit zwei weiteren Freunden nach diesem besagten Schatz in der Villa zu suchen, doch es gibt keinen Schatz, sondern diese Legende war nur ein Lockmittel, um Lucy und ihre Freunde in eine Falle zu locken. Was die Teenies in der Villa vorfinden ist der blanke Horror. Doch Lucy besitzt scheinbar etwas, was die bösen Kreaturen in diesem Haus haben wollen. Sie hat einen Gendefekt und deshalb zwei unterschiedlich gefärbte Augen. Ihre Betreuerin schwafelte irgendetwas von zwei Seelen, was Lucy aber unkommentiert so stehen ließ. Zum Trailer

Filmkritik:

Eine handvoll Schocker und klischeehafte Charaktere. Livid ist ein Filmgenuss, den man unbedingt im Dunklen sehen sollte. Die Story ist nicht gerade die beste, aber ich habe schon schlimmeres gesehen. 

Zwei Filme hatten wir an dem Abend zu sehen, unter anderem When The Lights Went Out. Nach dem Poltergeist-Film begaben wir uns wieder zurück zu Vampir-Aktivitäten. Ich hoffe, ich habe jetzt nicht zu viel verraten, denn normalerweise nimmt das eigentlich den ganzen Spaß am Film. Aber ich kann euch beruhigen, Livid ist ein Film, der seinem Genre endlich mal gerecht wird. Es gibt nämlich die eine oder andere Stelle, wo man tierisch zusammenzuckt. Das der Film recht blutig ist, muss ich glaube in der heutigen Zeit nicht erwähnen. Livid schreckt nicht davor zurück, massenhaft Kunstblut und abgetrennte Körperteile zu verwenden. Einen hohen Ekelfaktor dürftet ihr wohl auch an dieser Stelle erwarten. Soviel schon einmal zu den positiven Aspekten aus Livid, nun zu dem etwas unangenehmeren Teil. Livid ist kein Hollywood-Kracher, das merkt man ihm deutlich an. Die Charaktere sind so klischeehaft und unsympathisch, dass es teils keinen Spaß mehr macht, den Film zu verfolgen. Der eine ist der typische Draufgänger (Der Tollkühne), der andere ist der typische Angsthase (Der Vernünftige) und das Mädchen ist natürlich der Ausgleich und die treibende Kraft. Die alte Frau hingegen hat sich sehr viel Text zu merken und verkörpert durch und durch das Böse in Person. Ein paar gute Schocker hat Livid dennoch auf Lager und das macht den Film erst interessant. Während die Story eigentlich nichts Besonderes ist, besitzt der Film durchaus Potential in Sachen Atmosphäre und Schockelementen. Im Gesamtblick kann man sagen, dass Livid eine gute abendliche Unterhaltung sein kann, aber auch kein Must See ist.

Filme-Blog Wertung: 6/10

Gute sechs horror-Sternchen bekommt Livid ab. Der Film ist überdurchschnittlich gut und besitzt ein paar interessante Elemente. Neben ein handvoll Schocker besitzt Livid auch ein paar Spannungsspitzen, die für ordentlich Abwechslung sorgen. Die blutigen Szenen sind ebenfalls gut für Livid, um für genügend Abwechslung zu sorgen, denn schließlich ist immer und immer wieder die selbe Leier auch nicht gerade schön. die Charaktere sind jedoch typisches Klischee und beinhalten keinerlei Spielraum für Kreativität. Livid besitzt meines Erachtens sehr viel Potential, aber nutzt dieses nur zur Hälfte aus. Story und Spannungsverlauf hätte man an einigen Ecken und Kanten definitiv glätten können, um für mehr Filmgenuss zu sorgen. Dennoch gibt es eine kleine überdurchschnittliche Wertung von sechs Sternen.


Filmfazit:

Livid ist zwar kein Meister seines Genres, aber immerhin befindet er sich auf dem richtigen Weg. Schocker sind vorhanden, Story und Charakter ähneln aber ziemlich dem Mainstreammarkt.

Filmtrailer:

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