Insane – Hotel des Todes (2010)

Insane

Filmbeschreibung:

Der einzige Gast in einem Hotel zu sein ist sicher kein schönes Gefühl. Doch wenn einem auch der Hoteldirektor noch sehr suspekt vorkommt, sollten bei der jungen Sarah eigentlich die Alarmglocken Leuten. Bereits in ihrer ersten Nacht im Bridgeburn Hotel wird Sarah getötet. 2 Wochen später ist ihre Schwester Jenny auf der Suche nach Sarah und stößt dabei auch auf das Bridgeburn Hotel, in welchem sie nachfragt, ob man dort ihre Schwester gesehen hat. Auch Jenny ist der Hoteldirektor nicht ganz geheuer und sie versucht auf eigene Faust herauszufinden, was mit ihrer Schwester in dem unheimlichen Hotel passiert ist. Doch schon bald wird Jenny merken, dass ihr ihre Neugier zum Verhängnis wird. Zum Trailer

Filmkritik:

Wieder einmal eine der mittlerweile immer häufiger vorkommenden ausländischen Billigproduktionen. So scheint es zumindest wenn man einen genaueren Blick auf die Produktionskosten dieses Low-Budget-Horrorfilms Insane – Hotel des Todes – wirft. Und auch bei genauerem Betrachten des Films an sich wird schnell klar, dass es sich hier nicht gerade um ein Meisterwerk unter der Doppelregie von Anders Jacobsson und Tomas Sandquist handelt. Billige Schauspieler wohin das Auge reicht; wobei man jedoch sagen muss, dass besonders die Protagonisten vielleicht sehr preiswert gewesen sein mögen, ihre Rollen aber trotzdem durchaus passabel spielen und die richtigen Gefühle an den Betrachter herüber bringen, was in den meisten Fällen wohl Angst oder Verzweiflung sein dürfte. Des Weiteren zu kritisieren wäre sicher, dass sich Insane – Hotel des Todes – in 3 Abschnitte aufteilt: Das erste Opfer / das zweite Opfer & die Suche nach dem 2. Opfer, was eigentlich eine wirklich gute Grundidee darstellt, aber auch leider sehr vieles an sich wiederholenden Elementen beinhaltet. Dann wäre da noch die sehr verwirrende Tatsache mit dem Mann im schwarzen Anzug, der scheinbar eine separate Person zu sein scheint, auch wenn an vielen Stellen eigentlich eher von diesem Verdacht abgebracht wird. Diese Geschichte wird zwar aufgelöst, aber wenn man mich fragt mit einer etwas zu schwachen Begründung. Auch der Inhalt der vereinzelt auftretenden Rückblicke ist eine denkbar schlechte Idee, um darzustellen, wieso die Morde im Hotel des Todes begangen werden und was mit dem Direktor nicht in Ordnung ist. Auch hier wurde einiges an Potenzial nicht genutzt oder einfach falsch umgesetzt, was sich an der Wertung von Insane – Hotel des Todes – bemerkbar macht. Zu erwähnen wäre noch, dass das niedrige Budget für einen Film wie Insane mit eher niedrigen Ansprüchen auch durchaus gerechtfertigt ist. Atmosphärisch ist soweit alles in Ordnung und ab und zu kommt der Betrachter sogar in gute Gruselstimmung.

Filme-Blog Wertung: 4/10

Nur mit wenigen Aspekten kann sich Insane – Hotel des Todes – noch seine schwachen 4 Sterne sichern. Da wären zum Einen die an manchen Stellen eigentlich wirklich gut gelungenen Schockmomente, die den Film zumindest Ansatzweise sehenswert machen und zum Anderen wäre auch die Unterbringung von 2 Handlungen – wenn diese sich auch anfangs sehr ähneln – als positiver Aspekt zu werten. Etwas misslungen fand ich jedoch die Tatsache, dass man eigentlich den Eindruck bekommt, als sei da wirklich ein maskierter Mann, der für das Töten der Gäste zuständig ist, jedoch ist leider alles nur eine Einbildung des Hoteldirektors, der sich selbst in Form von besagtem Mann vor sich zu sehen scheint. Auch das Ende von Insane – Hotel des Todes – war nicht gerade ein beeindruckender Abschluss für diese Horror-Pleite und konnte mit Ideenreichtum nur in sehr geringem Maße beeindrucken. Sehr schwer zu beurteilen sind hier sicher die schauspielerischen Leistungen, da die jeweiligen Darsteller nicht viel mehr machen, als schreiend oder verängstigt umher zu laufen. Alles in allem bekommt Insane – Hotel des Todes – leider magere 4 Sterne, da hier zu vieles an Potenzial ungenutzt blieb und die Grundidee durch die gelegentlichen Rückblicke eher noch verfälscht wird, anstatt diese zu untermauern.

Filmfazit:

Eigentlich mehr Thriller als Horror wird man sich nach dem Ansehen von Insane  – Hotel des Todes – sicher denken. Jedoch ist der Film auch als Thriller gesehen keine Glanzleistung und bietet nur wenige wirklich interessante und sehenswerte Szenen, die es wirklich schaffen, die breite Masse zu begeistern. Hier mangelt es einfach zu stark an der Umsetzung einer eigentlich sehr schönen Idee für die Haupthandlung.

Filmtrailer:

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3 Gedanken zu “Insane – Hotel des Todes (2010)

  1. Der Film ist total langweilig und übels sinnlos ich hab das mit mein freund geguckt der hat es sogar nicht verstanden .
    Najaa es gibt schlimmere aber der ist einer von schlimmeren

    • Puuh, das ist wirklich lange her, dass ich mir Insane angesehen hab… Aber ich weiß, dass er mir damals auch keineswegs zugesagt hat, dennoch finde ich aber an dieser Stelle eine leicht unterdurchschnittliche Wertung von 4 Sterne als gerechtfertigt an. Über 3 könnte man an dieser Stelle sicher ebenfalls diskutieren ;)

      Was hat denn dein Freund nicht verstanden, vielleicht kann ich weiterhelfen?!

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