Filmkritik: In meinem Himmel (2010)

In meinem Himmel

Filmbeschreibung:

6. Dezember 1972; Philadelphia: Die 14-jährige Susie wurde von ihrem Schwarm Ray zu einem Date eingeladen und ist überglücklich. Doch ihr Glück ist nur von kurzer Dauer, denn einige Stunden später wird die junge Susie ermordet. Auf dem Heimweg begegnet sie ihrem Nachbarn George Harvey. Dieser lockt sie unter einem Vorwand in seinen Bunker, der sich unter einem Maisfeld befindet. Susie sagt ihm, dass sie wieder nach Hause möchte, da sie langsam ein mulmiges Gefühl bekommt. Doch Harvey weigert sich, sie gehen zu lassen, aber Susie schafft es gerade noch so nach Hause zu laufen. Dort muss sie aber feststellen, dass sie tot ist. Für Susies Familie ist dieser Vorfall ein schreckliches Erlebnis, denn sie denken zu Beginn, dass Susie nur verschwunden sei. Nach einigen Monaten bemerkt die Familie jedoch  Susies Anwesenheit, denn die Tote befindet sich in der Zwischenwelt – der Welt zwischen Himmel und der realen Welt. Langsam beginnt ihr Vater und ihre Schwester jedoch zu begreifen, wer hinter dem Mord steckt und tun alles dafür, um den psychopathischen Nachbarn zu entlarven. Zum Trailer

Filmkritik:

Obwohl das Hauptthema in In meinem Himmel der Mord an Susie und Tod ist, ist der Film unglaublich lebhaft. Während Susie ihre Familie in der schweren Zeit als stummer Beobachter begleitet, befindet sie sich in einer Welt zwischen Realität und dem Himmel. Diese ist eine Mischung aus dem Paradies und der realen Welt, denn ihre Familie hat indirekten Einfluss auf diese Welt. Susie kann sich noch nicht endgültig von ihrer Familie trennen. Sie will erst einmal, dass ihr Mord aufgeklärt wird. Das erweist sich jedoch als schwierig, denn sie hat keinerlei Einfluss auf die reale Welt und muss ihrem Vater nur durch irgendwelche Zeichen vermitteln, dass der nicht verdächtigte Harvey der Täter war. Allgemein kann man zu der Handlung sagen, dass diese von Anfang bis Ende mit Spannung geladen ist. Das war für mich besonders überraschend, da die Erzählerin (also Susie) ziemlich objektiv in ihrer Beschreibung von der Handlung geblieben ist, aber dennoch sehr viele spannende Szenen zu sehen waren. Der Schluss von in meinem Himmel ist meiner Meinung nach etwas kitschig, denn das Ende ist genauso, wie man es sich eigentlich als Zuschauer gewünscht hat. Die ganze Handlung von In meinem Himmel wurde mit unterschiedlichen Kameratechniken gefilmt. Das ist auch der Grund, wieso der Film so lebhaft erscheint. Der Himmel wirkte unglaublich bunt und genauso, wie man sich eigentlich ein Paradies vorstellt. Die dazu im Kontrast stehenden Szenen, die in schwarz-weiß gedreht worden sind, wirken sehr bedrohlich. Die Darsteller sind meiner Meinung nach alle gut ausgewählt worden und spielen ihre Rollen unglaublich gut. Besonders interessant fand ich Stanley Tucci, der in die Rolle des Mörders geschlüpft ist.

Filme-Blog Wertung: 8/10

In meinem Himmel hat sich acht Sterne verdient. Minuspunkte verdient sich der Film deshalb, weil das Ende doch ziemlich kitschig geworden ist. Ich hätte mir ein anderes Ende gewünscht, denn das war ganz getreu dem Motto: Jeder bekommt das, was er verdient. Leider ist das nicht immer so und das macht das Ende des Films noch kitschiger. Dennoch verdient sich der Film durch die Kameratechniken und die optischen Effekte mehr Pluspunkte. Auch die Darsteller können mit ihrem Talent überzeugen und sich in die außergewöhnlichen Figuren hineinversetzen.

Filmfazit:

In meinem Himmel ist ein sehr außergewöhnlicher Film, mit viel Spannung. Mit vielen optischen Effekten und guten Darstellern kann der Film überzeugen. Leider ist das Ende ziemlich kitschig.

Filmtrailer:

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