In 3 Tagen bist du tot (2007)

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Filmbeschreibung:

Fünf Freunde feiern ihre bestandene Matura, als sie scheinbar alle die selbe SMS erhalten, wobei der Absender unbekannt bleibt. Die SMS klingt wie ein schlechter Scherz: „In 3 Tagen bist du tot“. Deshalb missachten alle fünf Jugendlichen zunächst die SMS und hoffen auf einen üblen und unwitzigen Scherz. Am selben Abend jedoch verschwindet Martin, der Freund von Nina, als er auf der Party aufs Klo geht. Nina ist total verzweifelt, da dies überhaupt nicht Martin’s Art ist, einfach zu verschwinden. Daraufhin beschließt sie zur Polizei zu fahren, denn sie glaubt, Martin’s Verschwinden habe etwas mit dieser unheimlichen SMS zu tun. Da die Polizei jedoch erst nach 24 Stunden nach Vermissten sucht, müssen die vier Jugendlichen wieder nach Hause fahren und darauf hoffen, dass Martin betrunken die Party verlassen hat, ohne etwas zu sagen. Als die Clique sich am nächsten Tag am Traunsee trifft, sehen sie, wie Martin’s Leiche im Wasser schwimmt. Ab hier ist ihnen klar, dass die Nachrichten keine üblen Scherze waren. Zum Trailer

Filmkritik:

Das größte Problem von – In 3 Tagen bist du tot – dürfte wohl der etwas gewöhnungsbedürftige Dialekt sein, der meiner Meinung nach, viele Zuschauer abschreckt, da es einfach schwer fällt, den Film ernst zu nehmen. Die Story wirkt wie aus den Nachrichten gegriffen und wird deutlich durch das kleine idyllische Dorf unterstützt. Somit ist die Atmosphäre eigentlich sehr nett anzusehen, aber alles in allem schafft es – In 3 Tagen bist du tot – nicht wirklich, den Zuschauer so zu fesseln, dass dieser nicht gelangweilt aus dem Fenster schaut. Spannung kommt auch nur selten auf und selbst wenn, verfliegt sie so schnell, wie sie gekommen ist. Trotz allem spielen die Schauspieler überzeugend, obwohl dies für die meisten der erste wirkliche Auftritt war. Ihre Rollen wirken sehr natürlich und nicht übertrieben dumm, jedoch nimmt diese Intelligenz besonders gegen Ende schwer ab; vor allem an der Stelle, wo Sabrina Reiter – Nina – versucht sich vor dem Ertrinken zu retten, aber nicht auf die Idee kommt, mit dem Messer ihre Fesseln durch zu schneiden. Als Zuschauer fühlt man sich da ein wenig veräppelt. Regisseur Andreas Prochaska stand nur ein minimales Budget zu Verfügung, welches man vor allem an der unbekannten Besetzung und der etwas mittelmäßigen Kameraführung merkt; ersteres stört keinesfalls. Ein wirklicher Horror ist der Film – In 3 Tagen bist du tot – wirklich nicht, auch zum Thriller reicht es meiner Meinung nach nicht. Wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich den Film in die Krimi Kategorie (ohne Spannung) stecken. Im Gesamten betrachtet ist der Film – In 3 Tagen bist du tot – nicht wirklich überzeugend, wirkt nicht sehr professionell und der Dialekt ist sehr gewöhnungsbedürftig.

Filme-Blog Wertung: 3/10

Man vermisst die Schockmomente genauso viel wie die Spannung. Die Story ist zum Glück keine 08/15 Story, wurde jedoch nicht 100%ig ausgeschöpft. Am störendsten empfand ich den Dialekt, der dem Film an manchen Stellen einfach den Wind aus den Segeln nimmt, weil es schwer fällt, ihn ernst zu nehmen. Somit gibt es nur 3 Alpen-Sterne für den kleinen Film aus Österreich. 

Info:

Einen zweiten Teil gibt es bereits seit 2009, dieser sieht bereits im Trailer sehr interessant aus und spielt dieses Mal im Winter, was zusätzlich für Gruselstimmung beim Zuschauer aufkommen lässt. Bei der Rettung von Nina wurde der Mörder anscheinend ebenfalls gerettet und hat Nina’s beste Freundin – Mona – gefangen genommen. Nina ist jetzt auf der Suche nach ihr und wird mit der Vergangenheit aus dem letzten Sommer konfrontiert.

Filmfazit:

Sehr gewöhnungsbedürftig wegen des Dialektes und nicht wirklich zu empfehlen. Der Film ist keinesfalls ein Horror-Film und sollte wohl eher als Krimi angesehen werden.

Filmtrailer:

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2 Gedanken zu “In 3 Tagen bist du tot (2007)

  1. Hallo!
    Als ich den Film damals im Kino sah war ich im Vorfeld ohne großer Erwartungen. Doch nach den ersten paar Minuten war ich speziell angetan, was die Dialektsprache betrifft, da er aus einem 08/15 klischeebehafteten “Hollywoodteenagerhorrorfilm” doch etwas neues in das hiesige Filmgenre zauberte.
    Na gut, ich muss zugeben, dass ich aus Ö bin und kann somit auch verstehen, dass er durch den OT nicht jedermanns Sache ist, wenn man sich neben dem Handlungsstrang auch noch auf die Dialoge konzentrieren muss.
    Man merkt, dass der Streifen nicht aus der Hollywoodschmiede stammt, er aber trotz oder gerade wegen dem kleinen Budget mithalten kann. Und das kann ich behaupten, weil ich mich unterhalten gefühlt habe und der Dialekt für mich persönlich im Film ein Hauptgrund darstellte.
    so far…

    • Der zweite Teil sieht echt interessant aus, und ich möchte die Geschichte ebenfalls weiter verfolgen.
      Was mich aber am meisten erfreut hatte, war, dass der Film sehr echt wirkte, und wie auf einer wahren Begebenheit. Der Film ist nicht übertrieben, nicht so, wie man das von Hollywood-filmen kennt, wo man unbeschadet aus einem fahrenden Auto springen kann, durchs Feuer laufen kann, oder mir nichts dir nichts alles kurz und klein schlagen kann, ohne dabei ernsthaft verletzt zu sein.

      dern zweiten werde ich mir auf jeden Fall bei Gelegenheit anschauen.

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