Filmkritik: Guess Who – Meine Tochter kriegst du nicht! (2005)

Guess Who

Filmbeschreibung:

Simons Leben läuft absolut perfekt: Im Beruf und in der Liebe. Denn er hat sich soeben mit Theresa verlobt. Doch die ganze Sache hat einen Haken: Simon ist weiß und Theresa schwarz. Hier ist der Ärger vorprogrammiert, denn Percy Jones, Theresas Vater, wünscht sich für seine Tochter einen schwarzen Freund. Das ist auch der Grund dafür, wieso er Simon beim ersten Treffen für den Chauffeur hält. Dazu kommt, dass Theresa aus Angst, vor der Reaktion ihrer Familie, dieser noch nicht gebeichtet hat, dass sie und Simon verlobt sind. Doch für Simon scheint es immer schlimmer zu werden, denn er verliert ebenfalls seinen Job und verheimlicht Theresa dies. Und es dauert nicht lange, bis Percy das herausfindet, denn er hat nachgeforscht, da er dem weißen Freund seiner Tochter nicht über den Weg traut. Zum Trailer

Filmkritik:

In Guess Who geht es um den in vielen Filmen angesprochenen Rassismus. Doch in diesem Film geht es um den Rassismus gegenüber einem weißen. Theresa liebt Simon über alles, doch ihre Familie und ihr ganzes soziales Umfeld können mit dem Weißen an ihrer Seite nichts anfangen. Sie alle würden sich lieber einen schwarzen Freund für sie wünschen – und dabei wissen sie noch nicht einmal, dass die beiden verlobt sind. Meiner Meinung nach ist das eine ziemlich gute Idee für einen Film, denn hier wird das Problem von der anderen Seite betrachtet. Diese Idee wurde in diesem Fall in Form einer Komödie umgesetzt. Die Handlung ist an sich lustig, aber an einigen Stellen wird Guess Who unglaublich langweilig und das einfach aus diesem Grund, weil man versucht hat, den Film künstlich in die Länge zu ziehen. Somit gibt es in dem Film keinerlei Spannung und es macht nach kurzer Zeit keinen Spaß mehr, sich diesen Film anzusehen. Wie oben bereits erwähnt, gibt es durchaus einige lustige Szenen in dem Film zu sehen. Dennoch fehlt es mir persönlich etwas an dem „schwarzen Humor“, den als einzige Person im Film nur Percy besitzt. Das ist für mich persönlich schade gewesen, denn dadurch wäre der Film noch lustiger gewesen. Die Charaktere in Guess Who wurden gut verkörpert, doch es wurde viel zu wenig auf den Charakter der einzelnen Figuren eingegangen. Auch auf Simons Charakter, den man in Guess Who als Hauptfigur bezeichnen könnte, wird zu wenig eingegangen.

Filme-Blog Wertung: 4/10

Dass eine gute Idee alleine nicht reicht, wird in Guess Who deutlich. Dies ist auch der Grund wieso der Film eine Wertung von nur vier Sternen erhält. Guess Who baut auf einer sehr guten und interessanten Grundidee auf, doch die Probleme liegen eindeutig bei der Umsetzung, durch die der Film einige Minuspunkte erntet. Zuallererst wäre hier die Länge des Films zu nennen, die einfach nur zu lang ist und dem Film somit jede Spannung nimmt, aber auch bei den Witzen und den Gags hätte ich mir persönlich mehr erhofft, da diese letztendlich eine Komödie ausmachen. Dennoch kann der Film aber durch die Darsteller punkten, die allesamt eine ordentliche Leistung abgelegt hatten, wobei hier an erster Stelle Bernie Mac zu nennen ist. Aber die Charaktere führen wiederum dazu, dass der Film einige Minuspunkte bekommt, denn auf die Figuren an sich wurde in dem Film nur wenig eingegangen und man bekam deshalb nur ziemlich wenig von deren Gefühlsleben mit.

Filmfazit:

Guess Who ist meiner Meinung nach nicht sehr empfehlenswert. Der Film ist an vielen Stellen langweilig und auch an Humor mangelt es dem Film. Als Zeitvertreib, ist Guess Who vielleicht eine Lösung, aber nicht für mehr.

Filmtrailer:

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