Filmkritik: Fright Night (2011)

fright night 2011

Filmbeschreibung:

Charley gehört nun endlich zu den coolen Kids. Seitdem er in die Gang der Coolen aufgestiegen ist, verschwinden plötzlich seine alten Nerd-Freunde. Sein ehemaliger bester Freund Evil spricht ihn deswegen direkt an und zwingt ihn, mit zum Haus ihres verschwundenen Freundes zu fahren. Sie finden dort jedoch nichts. Die zwei Jungen gehen im Streit auseinander und Charley fängt an, Evil zu glauben, als er erfährt, dass er ebenfalls verschwunden ist. Ein Vampir hat seine ehemalig besten Freunde ermordet und ausgesaugt. Charley glaubt sich selbst kein Wort mehr, aber seine Paranoia macht seiner Mutter und seiner Freundin Angst. Zum Trailer

Filmkritik:

Ich muss sagen, Fright Night wirkt keinesfalls billig. Ich kenne zwar das Original nicht, aber wenn dieser Meilenstein bereits geschafft ist, steht der Titel als würdiges Remake kaum noch etwas im Wege. Schön ist, dass wir einen Star aus der Scrubs-Serie antreffen, nämlich Dave Franco (21 Jump Street, Das Ende – Assault On Precinct 13, Wie durch ein Wunder). Er hat zwar nur eine kleine Nebenrolle als cooler Teenie, aber wie wir ihn alle kennen, meistert er diese Aufgabe mit links. Neben der spannenden und schönen Story finden wir in Fright Night angenehme Effekte, die in keinem Licht zu billig aussehen und im Gesamteindruck mehr als überzeugend sind. Um auf die Story zurückzukommen… Natürlich besteht schon ein Gerüst, aber dennoch fließen bei Remakes diverse Interpretationen der Regisseure ein. Ich finde Regisseur Craig Gillespie hat dies ausgezeichnet gelöst und deutliche Spannungsspitzen verbaut, sodass Fright Night bis zum Schluss die Katze im Sack lässt und nicht langweilig wirkt. Die Charaktere sind ebenfalls sehr sympathisch, nur an manchen Stellen fragt man sich, wieso denken die nicht daran? Wieso stößt man einem Vampir nicht den Pfahl ins Herz, wenn er abgelenkt ist. Nein, es wird lieber weggerannt, sonst lässt man den Film zu früh enden. Im Großen und Ganzen will ich mehr von solchen Filmen. Fright Night mit Prowl zu vergleichen, den ich bereits vor kurzem heftig kritisierte, wäre eine Schande, aber ich tue es trotzdem, um einfach mal klarzustellen, dass Prowl noch nicht so richtig verstanden hat, wie ein ordentlicher und spannender Vampir-Film auszusehen hat. Von mir gibt es eine definitive Filmempfehlung, für einen gemütlichen und nicht ganz so anspruchsvollen Filmabend.

Filme-Blog Wertung: 7/10

Eigentlich gibt es kaum etwas zu meckern; klar Fright Night ist kein Meisterwerk und kein Film, den man gesehen haben muss, aber er ist überzeugend, hat Humor, ist spannend und wirkt nicht billig (für mich ein wirkliches Muss in der heutigen Zeit). Alles in allem kann ich mit Gewissheit sagen, dass sieben von zehn Vampir-Sternchen durchaus gerechtfertigt sind. Fright Night besticht durch seine Rolle als Remake auf dem Filmmarkt und kann als würdiger Nachfolger (Ich hoffe, ich erzähle hier keinen Mist, aber das Original werde ich mir auch noch ansehen) in die Geschichte eingehen. Neben einem Gastauftritt von alten Gesichtern aus Scrubs finden wir auch zahlreiche nette Schauspieler, die ihre Rolle souverän verkörpern und auf ganzer Linie sehr überzeugend sind. Natürlich ist an die weiblichen Zuschauerinnen ebenfalls gedacht, denn Colin Farrell (Total Recall – Die totale Erinnerung, Kill the Boss, Das Kabinett des Dr. Parnassus) in der Rolle als Jerry ist nun mal ein Augenschmaus. In diesem Sinne, einen spannenden Filmabend mit Fright Night. 

Filmfazit:

Fright Night ist ein solider Vampirfilm, der mit seiner Rolle als Remake überzeugt und seine Sympathie nicht verspielt, um somit beim Publikum zu punkten – Einfach ein Klasse Film

Filmtrailer:

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2 Gedanken zu “Filmkritik: Fright Night (2011)

  1. überraschend unterhaltsamer vampirfilm
    endlich mal ein vampirfilm, der die wichtigsten merkmale eines vampirs, so wie ich sie mir auch vorstelle, enthält – teilweise sogar etwas zu viele
    die story wirkt etwas abrupt in seinem verlauf, aber der schauspieler für jerry ist meiner meinung nach gut gewählt worden – was mich (mal wieder) etwas gestört hat, ist der etwas zu reibungslose heldenverlauf… aber ansonsten kann ich nicht viel meckern, sofern man seine erwartungen etwas runterschraubt, was tiefsinnige story angeht

    insgesamt finde ich den film sehr zufriedenstellend, was seinen unterhaltungswert und vor allem seiner darstellung eines vampirs angeht

    persönliche bewertung: 6-7/10

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