Fire with Fire (2013)

Fire with Fire

Filmbeschreibung:

Nach einem Feuerwehreinsatz mitten in der Nacht beschließen Jeremy Coleman und seine Jungs von der Truppe sich noch ein Tröpfchen Alkohol zum Feierabend zu gönnen. Beim Einkaufen im Supermarkt seines Vertrauens wird Jeremy allerdings das Opfer eines scheinbaren Überfalls, bei dem der schwarze Ladenbesitzer und sein Sohn eiskalt ermordet werden. Jeremy selbst gelingt in letzter Sekunde die Flucht. Wenige Tage später sitztJeremy auf dem Polizeirevier, um den Mörder bei einer Gegenüberstellung zu identifizieren und ihn ein für allemal hinter Gittern zu bringen. Auch Polizeichef Mike Cella ist schon eine Weile hinter dem Täter namens David Hagan her, der vor einiger Zeit seinen ehemaligen Partner ermordet hat. Doch bei der Gegenüberstellung passiert etwas, mit dem keiner gerechnet hat und Jeremy muss schnellstens in das Zeugenschutzprogramm aufgenommen werden, was sein altes Leben von nun an maßgeblich verändert. Zum Trailer

Filmkritik:

Bitte verzeiht mir, wenn ich schon an dieser Stelle beichten muss, dass ich Super-Rapper 50 Cent in Fire with Fire nicht erkannt habe. Ich meine zwar, ihn in dem illegalen Waffenladen gesehen zu haben, aber sicher bin ich da nun wirklich nicht. Jetzt aber mehr zu Fire with Fire selbst. Die Main-Story des Streifens ist schnell durchschaut und ist nicht überaus tiefgründig, aber Josh Duhamel ist ja seit Transformers 1, Transformers 2 – Die Rache und Transformers 3 sowieso einer der Action-Sympathieträger schlechthin und in Zusammenarbeit mit Schweinebacke Bruce Willis kann Fire with Fire ja nur Action vom Allerfeinsten sein. Und es stimmt, einige spannende Szenen sind dabei, die Explosionen sind nicht zu knapp, es gibt einen akzeptablen Spannungsbogen und das Ganze endet in einem nicht weniger explosiven und natürlich völlig überzogenen Showdown. Aber wer braucht schon Logik und tiefgründige Storys in einem echten Willis (Stirb Langsam, Last Man Standing, R.E.D., The Sixth Sense, The Expendables, The Expendables 2). Besonders gefallen und in Erinnerung geblieben ist mir hier die Szene mit den Distanzschüssen, in der Jeremys neue Flamme Talia Durham – gespielt von Rosario Dawson (Eagle Eye, Sieben Leben) – sich mit dem eiskalten Auftragskiller einen ziemlich nett in Szene gesetzten Schusswechsel liefert. Wir sehen also letztlich eine kleine Racheaktion des Selbstjustiz verübenden Jeremy, kombiniert mit einem eher im Hintergrund agierenden Bruce Willis und einer Love-Story, die in Fire with Fire schon fast an einen FSK-Liebesfilm-Plot erinnert. Letzteres nimmt allerdings dankenswerterweise keinen allzu großen Teil der Laufzeit in Anspruch und man kann sich hauptsächlich an den zahlreichen Actionszenen satt sehen. Wirklich schade nur, dass man von Willis selbst leider nicht viel zu sehen bekommt und der fast ausschließlich in ein paar Telefongespräche oder langweilige Schreibtischarbeit verwickelt ist. Aber Fire with Fire ist nun mal kein Stirb Langsam und allzu hohe Ansprüche sollte man an den Streifen dann schließlich auch nicht haben.

Filme-Blog Wertung: 6/10

 

Sechs Action-Sterne gibt es für Major Lennox, ehm Pardon, ich meine natürlich für den sich im Zeugenschutzprogramm befindenden Jeremy Coleman. Action ist durchaus gegeben und Langeweile kommt in Fire with Fire nur recht selten auf, wodurch es dem Betrachter ziemlich leicht fällt, am Ball zu bleiben und sich auf den nicht ganz so tiefgründigen Plot zu konzentrieren. Wendungen gibt es kaum und das Ende ist bereits nach den ersten 20 Minuten relativ ersichtlich, wodurch Fire with Fire ein paar Punkte in der Wertung verliert. Umsetzungstechnisch kann man bei dem Budget von gerade einmal etwas mehr als 20 Millionen Dollar nicht meckern und hier hat man auch schon einiges gesehen, was eben nicht an eine Fire with Fire Qualität heran kam. Es bleibt also letztlich bei einer Wertung für Fire with Fire, die sich knapp über dem Durchschnitt ansiedelt und somit einen unterhaltsamen Streifen kennzeichnet, den man sich als Action-Fan gerne einmal reinziehen kann, natürlich aber nicht unbedingt gesehen haben muss. Vor allem dann nicht, wenn man einen Bruce Willis in Bestform erwartet.

Filmfazit:

Willis hält sich in Fire with Fire zwar relativ bedeckt, der Streifen selbst allerdings kann sich dank Josh Duhamel ganz gut über Wasser halten und weiß auch mit einigen actiongeladenen Szenen seine Zuschauer ordentlich zu unterhalten, wenngleich das Ende eher abgehackt wirkt…

Filmtrailer:

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