Final Call – Wenn er auflegt, muss sie sterben (2005)

Final Call

Filmbeschreibung:

Jessica Martin ist eine junge Sport- und Biologielehrerin an der Highschool. Sie führt mit ihrem Sohn Ricky und ihrem Mann ein gewöhnliches Leben – bis zu dem Tag, an dem Jessica aus ihrer Wohnung von fünf Unbekannten entführt wird. Jessica wird auf einen Dachboden eines älteren Hauses gesperrt. Zu Beginn findet sie ein funktionierendes Telefon auf dem Dachboden, doch als einer der Entführer es zerschlägt, als er auf dem Dachboden nach ihr nachschaut, denkt Jessica, dass für sie alles verloren ist. Doch Jessica kann durch ihr handwerkliches Geschick mit den Überresten des Telefons ein anderes Telefon erreichen.  An der anderen Leitung ist ein junger Mann namens Ryan, der den Anruf der verzweifelten Frau am Anfang für einen Streich hält. Dennoch legt er nicht auf und glaubt der jungen Frau schließlich. Deshalb will er ihr helfen. Er fährt zu der Schule des Sohnes, um ihn in Sicherheit zu bringen, doch Ryan kommt zu spät, denn der kleine Ricky ist schon Opfer einer weiteren Entführung geworden. Dieser wird dann auch zu dem Haus gebracht, in dem seine Mutter gefangen gehalten wird. Für Ryan wird die Zeit knapp, denn die Entführer wollen auch Jessica’s Mann entführen und langsam neigt sich auch der Akku seines Handy’s dem Ende zu. Nun liegt das Schicksal der ganzen Familie in Ryan’s Händen; ein Mann, der die Familie zuvor noch nie gesehen hat. Zum Trailer

Filmkritik:

Final Call ist ein Actionfilm, der eine Entführung aufzeigt, von der man zu Beginn meint, dass man sie schon oft gesehen hat. Doch im Gegensatz zu anderen ähnlichen Actionfilmen geht es von einer Gefahr zur Nächsten, sodass die Handlung sehr fließend ist und man als Zuschauer während des Zusehens keine Möglichkeit dazu hat, sich über den Film Gedanken zu machen. Es wird den Zuschauern zwar nichts Neues geboten, dass einen Meilenstein im Actionfilmgenre setzen könnte, dennoch wird der Film nicht langweilig. Das liegt unter Anderem daran, dass der Grund für die Entführungen, erst zum Schluss aufgelöst werden, denn somit fiebert man als Zuschauer den ganzen Film über mit. Außerdem fallen dem Zuschauer erst später, wenn man den Film im Kopf Revue passieren lässt, die vielen Filmfehler auf, die den ganzen Film über auftauchen. Auch als Thriller kann sich Final Call auf alle Fälle sehen lassen, denn es herrscht die ganze Zeit über Spannung und diese wird auch nicht durch den Humor, den man in Final Call zu sehen bekommt, unterbrochen. Die Darsteller haben meiner Meinung nach nicht ihre besten Leistungen gezeigt, gerade Kim Basinger konnte die Rolle nicht sehr überzeugend spielen und auch die anderen Darsteller zeigten keine Meisterleistung.

Filme-Blog Wertung: 6/10

Final Call hat sich meiner Meinung nach 6 Sterne verdient. Pluspunkte gewinnt der Streifen durch die recht ordentliche Handlung, zu der man jedoch auch sagen muss, dass diese Idee nie ohne den Film „Nicht Auflegen!“ zu Stande gekommen wäre. Der Film bleibt die ganze Zeit über spannend und es fehlt auch nicht an Humor und an lustigen Szenen. Allgemein kann man sagen, dass die Handlungsabläufe im Film ziemlich hektisch sind und man als Zuschauer ohne Pausen von der einen gefährlichen Situation zur Anderen gehetzt wird. Es sind viele Filmfehler und unlogische Szenen vorzufinden, über die man jedoch nicht länger nachdenken kann, da man sonst eine Szene verpassen könnte. Doch zwischen den vielen anderen Actionfilmen kann Final Call nicht herausstechen, denn er bietet nichts neues im Genre – weder bei den Actionfilmen, noch bei den Thrillern. Die Leistungen der Darsteller waren ebenfalls nicht sehr gut, denn diese spielten ihre Rollen ziemlich unglaubwürdig. Somit verdient sich Final Call sechs von zehn gestressten Sternchen. 

Filmfazit:

Final Call ist ein ordentlicher Thriller und Actionfilm, doch er ist nach dem ersten Sehen schnell vergessen und somit kein Muss für Genrefans.

Filmtrailer:

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2 Gedanken zu “Final Call – Wenn er auflegt, muss sie sterben (2005)

  1. Also mit deiner Kritik zu Final Call bin ich nicht ganz einverstanden in einigen Punkten. Zum einen würde ich dich bitten mir 1-2 Filmfehler zu nennen, da mir diese beim Sehen nicht wirklich aufgefallen sein (vorausgesetzt ich habe diese nicht vergessen). Dann sagst du das die Darsteller nicht überzeugen können und da stimme ich dir voll und ganz zu, denn selbst Jason Statham kann in seiner Rolle als Gangster nicht wirklich hervorstechen. Aber ich bin trotzdem der Meinung das Final Call kein Film ist, den man wirklich schnell vergisst, denn einen gewissen Wiedererkennungswert besitzt die Story nach dem Film Nicht Auflegen allemal.
    Danke schon im voraus für deine Stellungnahme!

  2. Also zu aller erst würd ich gerne darauf eingehen, dass ich persönlich den Film schnell wieder vergessen hatte – kann sein, dass es bei dir anders war. Denn es gab keine richtigen Schlüsselszenen, die mir noch lange Zeit im Kopf geblieben sind.
    Filmfehler gibt es schon einige, als erster Logikfehler fällt mir die Szene ein, in der sich Jessica und Ryan das erste Mal sehen, denn dann erkennen sich die Beiden, ohne ein Wort zu sagen. Dabei kennen sich die beiden doch nur vom Hören.
    Außerdem ist mir aufgefallen, dass Ryan, nachdem er das Ladegerät “gekauft” hat, das Handy kaum ans Ladegerät angeschlossen hatte wenn er es benutzt hatte, und somit sehe ich es als unmöglich an, dass sein Akku so lange durchgehalten hat.

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