Einfach zu haben (2010)

Einfachzuhaben

Filmbeschreibung:

Eine anfangs noch harmlose Notlüge bringt das Leben der unauffälligen High School Schülerin Olive Penderghast durcheinander: Sie sagt einen Zeltausflug mit ihrer Freundin Rhiannon ab und erzählt ihr, dass sie ein Date habe, was jedoch gelogen ist. Nach dem Wochenende erzählt sie Rhiannon, dass sie mit ihrem Date geschlafen habe. Eine sehr christliche Mitschülerin bekommt das Gespräch mit und die Lüge gerät in den Umlauf der Schüler. Nun gilt Olive als das Flittchen der Schule. Sie möchte jedoch nicht zugeben, dass ihre heiße Nacht mit dem vermeintlichen Date nur erfunden war, da sie natürlich ihre beste Freundin nicht enttäuschen will. Diese Notlüge bringt jedoch viele neue Lügen mit sich und Olive’s Image wird bei den weiblichen Mitschülerinnen immer mehr zerstört, während sich die männlichen Mitschüler um sie reißen. Zum Trailer

Filmkritik:

In dem Film – Einfach zu haben – geht selten der Rote Faden verloren und es tauchen genauso selten Unstimmigkeiten in der Story auf. Es ist eine typische High School Story, wie sie in vielen Komödien zu finden ist, jedoch unterscheidet sich der Film dadurch von anderen seines Genres, dass ein literarischer Hintergrund (“Der scharlachrote Brief” von Hester Prynne) zu finden ist, dessen Spuren sich den ganzen Film über wiederfinden, was den Film etwas anspruchsvoller erscheinen lässt als Andere. Jedoch sind die Dialoge, die Handlung (z.B. die Musical-Szene) und auch die Darsteller oft übertrieben theatralisch, was wiederum auch nichts Ungewöhnliches für Komödien ist. Ansonsten sind die Rollen den Schauspielern wie auf den Leib geschnitten: Emma Stone (Olive Penderghast) spielt die Veränderung vom Mauerblümchen zum Sexsymbol der Schule glaubwürdig und so entwickelt man während des Films immer mehr Verständnis für das Handeln der Protagonistin.

Filme-Blog Wertung: 7/10

Einfach zu haben bekommt 7 Sternchen. Der Film ist eine unterhaltsame Komödie, jedoch ist die Handlung nicht sehr originell. Das Ende lässt den Film noch mehr als Mainstream-Komödie erscheinen. Pluspunkte bekommt – Einfach zu haben – aber für die lustigen Dialoge und für die hohen Einnahmen, die eindeutig für sich sprechen.

Filmfazit:

Eine lustige aber auch romantische Komödie, die selbst für Machos, die sich ungerne “Schnulzen” ansehen, sehenswert ist.

Filmtrailer:

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15 Gedanken zu “Einfach zu haben (2010)

  1. “Eine lustige aber auch romantische Komödie, die selbst für Machos, die sich ungerne “Schnulzen” ansehen, sehenswert ist.” Also ich würde den Film nicht als “Schnulze” bezeichnen, natürlich ist das Ende schon sehr, sag wir mal, voraussehbar, trotzdem finde ich nicht, dass der Film eine Schnulze ist.

    “jedoch ist die Handlung nicht sehr originell” diese Aussage finde ich auch nicht ganz richtig. Kennst du etwa noch einen Film mit so einer Handlung? Natürlich die Idee entstand durch das Buch/den Film “Der scharlachrote Brief” von Hester Prynne, trotzdem finde ich, dass der Film nicht so ist wie die anderen Teenie-Komödien, die Hollywood sonst so produziert.

    Meiner Meinung nach hat der Film min. 9/10 Sternchen verdient! Er ist wirklich sehenswert, auch für Jungs die normalerweise weniger Interesse an Teenie-Romantik-Komödien haben.
    Also, seht ihn euch an! ;)

  2. Meiner Meinung nach, unterscheidet sich der Film nicht stark von anderen Komödien. Da ist vorallen Dingen das Ende mit dran Schuld, aber selbst der Rest der Handlung bietet nicht viel, was man noch nicht aus anderen Komödien kennt (außer der literarische Hintergrund, der bei dem Genre selten ist).
    Trotzdem finde ich auch, dass man den Film mal sehen sollte, da er sehr lustig ist und mehrere Zielgruppen anspricht!

  3. Patrick, im Ernst, die Handlung is sehr originel. DIe Witze an sich sind vllt die selben wie in anderen Komödien, aber die Handlung ist mMn einzigartig. Das Happy end is halt 0815, aber selbst das ist besser gemacht als andere Happy Ends.

  4. Also ich finde die Story nicht sehr originell, weil sie eigentlich fast nur Themen behandelt, die man aus anderen Komödien kennt: Die Zickereien; das liebe Mädchen, das zum Gesprächsthema in der Schule geworden ist, aber jedem helfen möchte; oder der verzweifelte Schwule, der wegen seiner sexuellen Orientierung fertiggemacht wird. Für mich gibt es nicht wirklich einen Aspekt in der Story, wo man sagen kann, dass dem Zuschauer etwas geboten wird, was er nicht aus anderen Teenie-Komödien kennt. Außerdem erinnert mich der Film irgendwie an “Clueless”.

  5. Klar gibts diese ganzen Themen in anderen Filmen oft, aber so zusammengesetzt wie bei “Einfach zu haben” hab ich es bisher noch nicht gesehen. Also in dieser Story zusammengefasst, deswegen finde ich ihn schon ziemlich orginell.

  6. Die Originalität der Story, kann man in frage stellen. Doch man sollte den Film mal nicht aus dem Blickwinkel der High School Komödie sehen!
    Natürlich behandelt sie hauptsächlich das Thema Sex wie in den meisten High School Komödien, doch im Gegensatz zu den meisten wird hier darüber nur geredet nicht wie sonst, das es hauptsächlich darum geht ihn zu “versenken” was dann nie so hinhaut wie geplant.
    Das Thema das hinter der Story steckt ist mehr auf die Technische Entwicklung bezogen, was in “Easy A” mit der Verbreitung der Gerüchte dargestellt wird. Die Globale Vernetzung via Twitter, Facebook, Handys usw. macht den Menschen einen schnelle und effektive Informationsaustausch möglich, was nicht immer Positiv ausgehen muss (wie man in dem Film sieht.)
    Auch die Spitze gegen facebook (als der Lehrer mit olive in Klassenzimmer sitzt und mit ihr redet) verdeutlicht das nochmal.

    Die komisch/verrückten Eltern Dill und Rosemary Penderghast sorgten immer wieder für die nötigen Lacher (wahrscheinlich weil man die ein oder andere Situation noch von den eigenen Eltern kennt :) ) und werden überaus überzeugend von Stanley Tucci und Patricia Clarkson gemimt.

    Alles in allem sollte man sich den Film eher als zynische Darstellung der heutigen zeit ansehen, nicht als traditionelle High School Komödie.

    Kleine Anmerkung am rand: Accepted “de: S.H.I.T. – Die Highschool GmbH ; 2006 ” und The Breakfast Club “de: Breakfast Club – Der Frühstücksclub ; 1985 ” sind das Perfekte Beispielt der nicht Typischen High School komödie.

  7. Ich habe ehrlich gesagt selten gelacht bei dem Film.
    Ich war noch nie in Amerika und kann deswegen nicht beurteilen ob an den Schulen ein so großer Wert auf den Ruf gelegt wird und sie dauernd Probleme mit Klatsch, Tratsch und Gerüchten haben. Den abgedrehten Christen kann ich auch nichts abgewinnen. Also ich konnte diese Aspekte überhaupt nicht nachvollziehen im Film und kann sie auch nicht an deutschen Schulen beobachten.

  8. Also ich find den Film echt süß, hab ihn auch schon 2x gesehn;)…und trotzdem wieder gelacht:)
    …manches ist vllt ein bisschen übertrieben, aber er ist trotzdem gut.

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