Die! – Ein Spiel auf Leben und Tod (2011)

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Filmbeschreibung:

Sechs suizidgefährdete Menschen finden sich in einem Gebäude wieder, ohne Fenster. Getrennt sind sie untereinander durch dicke Glasscheiben. Als Jacob erscheint, erklärt er ihnen die Lage und wieso sie eingesperrt sind. Danach erklärt er ihnen die Spielregeln und wie sie wieder frei kommen. Einer nach dem Anderen wird den gescheiterten Selbstmord durchlaufen, den der jeweils Andere durchlaufen hat. Die Spielumstände entscheidet das Schicksal, welches hier in Form eines sechsseitigen Würfels auftritt. Ein sehr einfaches Spiel, jedoch auf Leben und Tod. Zum Trailer

Filmkritik:

Mit Die! wurde scheinbar versucht, einen Film à la Saw zu schaffen, getreu dem Motto, was schon einmal funktioniert hat, wird auch ein zweites Mal funktionieren. Sechs Menschen, die sich in einem Raum wiederfinden, weil sie sich das Leben nehmen wollten, müssen nun versuchen, dort gemeinsam wieder heraus zu kommen, durch ein Spiel. Hört sich sehr schwer nach Saw an. Doch in Die! fehlt so ziemlich alles, was Saw gerade so beliebt machte – abgesehen von den Unmengen an Kunstblut. Selbst ein gute Polizist(in) ist hier mit an Bord, die es aber auch nicht schafft, das sinkende Schiff zu retten. Die! fehlt es völlig an Spannung und Pepp. Schleppend zieht sich der Film bis zum Ende hin und versucht noch nicht einmal Stimmung aufkommen zu lassen. Einzig und allein der Anfang und das gelungene Ende lassen so richtig Lust auf diesen Streifen aufkommen. Das Konzept mit den Würfeln wäre sogar in der Lage völlig allein zu stehen, aber mir ist es ein Rätsel, wieso man sich so viel bei anderen abgeguckt hat, denn die Idee mit den Würfeln scheint mir sehr neu zu sein und die Story könnte damit sehr unvorhersehbar sein. Ich denke gerade an ein DVD-Spiel à la Final Destination, wo man entscheiden könnte, welche Zahl gewürfelt wird. Sicher wäre dies ein spannendes Spiel geworden und natürlich sehr einzigartig, was auf dem heutigem Markt sehr schwer zu erreichen ist. Aber nun weiter mit Die!. Über schauspielerische Meisterleistung kann man hier ebenfalls nicht reden, keiner sticht hier stark hervor und oftmals fehlt die nötige Überzeugungskraft der Darsteller, was man als Zuschauer durch ein Gähnen beantwortet. Ein wenig auf die Todesszenen möchte ich ebenfalls eingehen, da diese einen Großteil des Streifens ausmachen, aber leider nichts Besonderes sind. Die! steht hier für Würfel! und Stirb! – wie man stirbt wurde bereits durch den Selbstmord des gegenüber entschieden und dementsprechend fallen die Todesarten recht harmlos aus. Dabei hat man scheinbar nicht versucht, auf ausgefallene Ideen zu setzen und viel Kunstblut zu nutzen, was leider in diesem Fall aber mehr Schwung in den Film gebracht hätte. Eine FSK 18 Wertung ist an dieser Stelle auch recht übertrieben. Im Großen und Ganzen muss ich wirklich gestehen, dass Die! mich ganze 92 Minuten gelangweilt hat und nur durch Hoffnung bei Laune halten konnte.

Filme-Blog Wertung: 3/10

Viel zu Viel ungenutztes Potential und keine überzeugenden Darsteller sind nicht gerade positive Merkmale von Die!. Ein weiteres Problem ist, dass Die! versucht eine (verbesserte) Kopie von Saw zu sein, aber dies gelingt ihm in keinster Weise. Es fehlt regelrecht die Spannung und der Schwung. Einzig und allein das Konzept kann den Zuschauer bei Laune halten, aber was nützt ein gutes Konzept, wenn man dieses noch nicht einmal voll einsetzt? Die! ist und bleibt eine der langweiligsten Kopien und erhält demnach eine Wertung von nur drei kleinen suizidgefährdeten Sternchen.

Filmfazit:

Finger weg von Die!. Nicht nur dass der Film 92 Minuten lang langweilt, sondern er ist auch noch so schlecht von Saw abgeschaut, dass es keinen Spaß macht diese billige Kopie zu sehen.

Filmtrailer:

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