Devil Inside – Keine Seele ist sicher (2012)

Devil Inside

Filmbeschreibung:

Isabella Rossi hat schon von Kindheitstagen an bemerkt, dass mit ihrer Mutter etwas nicht stimmt. Sie litt an Stimmungsschwankungen und ihre Persönlichkeit änderte sich immer mehr. Isabellas Sorgen wurden ihr im Alter von acht Jahren bestätigt, als ihre Mutter drei Menschen umbrachte. Dies waren alles Menschen aus ihrer Gemeinde, die während des Exorzismus, der in diesem Moment an Maria Rossi vollzogen worden ist, dabei waren. Sie wurde in eine Nervenheilanstalt im Vatikan eingeliefert, denn es wurde bei ihr eine Nervenkrankheit vermutet. Isabella Rossi macht sich nun als erwachsene Frau auf, ihre Mutter wieder aufzusuchen und zu schauen, was der Grund für ihr Verhalten ist. Isabella kann nämlich nicht wirklich glauben, dass ihre Mutter vom Teufel besessen ist. Bei ihrem ersten Besuch bei ihrer Mutter erkennt sie ihre Mutter nicht mehr wieder, denn diese ist vollkommen verwirrt und zeigt ein merkwürdiges Verhalten auf. Ihre Suche nach der Wahrheit dokumentiert sie mit Hilfe einer Kamera. Zum Trailer

Filmkritik:

Mit Devil Inside kommt ein weiterer Film aus dem Found-Footage-Genre ins Kino. Ein Beispiel für dieses Genre ist Paranormal Activity. Offensichtlich erfreut sich das Genre in den letzten Jahren einer großen Beliebtheit, obwohl ich Paranormal Activity nicht mochte. Davon ließ ich mich jedoch nicht beeinflussen und sah mir den Film an. Devil Inside startet sehr spannend und ich persönlich habe mir zu Beginn gedacht, dass Devil Inside ein guter Found-Footage Streifen sei. Doch nach spätestens 20 Minuten musste ich gegen die unglaublich große Langeweile ankämpfen, die sich in dem Film breit machte. Der erste Grund dafür ist, dass die Handlung nichts bietet, was man nicht bereits in anderen Exorzismus-Filmen gesehen hat. Von den Verrenkungen der Kranken bis zu den Imitationen der Stimmen ist praktisch fast alles aus anderen Horrorfilmen, die sich mit dieser Thematik auseinandersetzen, übernommen worden. Auch als Found-Footage Film kann Devil Inside nicht überzeugen. Der Film ist nämlich als Dokumentation ausgelegt, die die Geschichte von Maria Rosso und ihrer Tochter Isabella Rosso dokumentiert. Das war der wahrscheinlichst nervigste Teil an dem Film. Die Kameraführung war an den meisten Stellen katastrophal, was dazu führt, dass man den Ereignissen manchmal nur schlecht folgen konnte. Natürlich muss das Ganze so aussehen, als sei es spontan gefilmt worden, doch man sollte wenigstens noch etwas erkennen können. Die Handlung wirkt an vielen Stellen lächerlich. Die Darsteller hingegen können mich zu Beginn überzeugen, jedoch nur dann, denn diese wirkten mit der Zeit immer gekünstelter.

Filme-Blog Wertung: 2/10

Devil Inside verdient sich zwei Sterne. Minuspunkte gibt es zu aller erst für die einschläfernde Handlung, die nichts spannendes bietet und dazu führte, dass ich das Ende des Filmes kaum erwarten konnte. Weitere Minuspunkte erntet Devil Inside dafür, dass die Umsetzung des Filmes als eine Dokumentation in ganzer Linie gescheitert ist. Die Kameraführung war fast den ganzen Film über unvorteilhaft. Aber auch auf Grund vieler ernster Stellen, die einfach nur lächerlich wirkten bekommt der Film noch weitere Minuspunkte. Lediglich durch die Darsteller erntet Devil Inside Pluspunkte, denn diese zeigen vor allem zu Beginn eine sehr gute Leistung. Diese wird jedoch im Laufe der Handlung schwächer.

Filmfazit:

Devil Inside kann absolut nicht mit der Found-Footage Reihe Paranormal Activity mithalten, obwohl diese meiner Meinung nach nicht so gut war. Dieser Film wirkt absolut lächerlich, hat eine sehr langweilige Handlung und ist darüber hinaus eine schlechte Dokumentation. Somit ist Devil Inside keinesfalls empfehlenswert – außer wenn man über all dies hinwegsehen kann und sich mit ein paar guten Darstellern zufriedenstellen kann.

Filmtrailer:

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