Der verbotene Schlüssel (2005)

Filmbeschreibung:

Die junge Caroline ist in New Orleans als Pflegerin tätig, kündigt ihre Stelle jedoch aus dem Grund, dass sie mehr Kontakt zu den Kranken haben will. Auf Empfehlung des Erbschaftsanwalts Luke landet Caroline bei Violet und Ben Devereaux. Das alte Ehepaar lebt in einem eindrucksvollen Haus im Kolonialstil in den Sümpfen Louisianas. Violet ist äußerst herrisch, wobei Ben nicht viel zu melden hat, da er auf Grund seiner Lähmung vollständig beeinträchtigt ist und noch nicht einmal sprechen kann. Caroline erhält von Mrs. Devereaux einen Schlüssel, mit dem man alle Türen im Haus öffnet – außer die des geheimnisvollen Dachzimmers. Caroline merkt schon nach kurzer Zeit, dass in dem Haus etwas nicht stimmt und erkennt durch die vielen Hilferufe von Ben, dass dieser mit einem Hoodoo-Fluch festgehalten wird. Hin und hergerissen entscheidet sich Caroline dazu, nach einer Lösung zu suchen und verschafft sich aus dem Grund Zugang zu dem Dachgeschoss. Dort erfährt sie die schreckliche Wahrheit über Mrs. Devereaux, Luke und, dass Lukes Empfehlung für diesen Job kein Zufall war. Zum Trailer

Filmkritik:

Als ich mir den Film das erste Mal angeschaut habe bin ich nur aus Zufall auf diesen gestoßen. Denn mir war der Film bis dato unbekannt. Nachdem ich mir Der verbotene Schlüssel angeschaut habe, habe ich mich darüber auch gewundert, da der Film dafür, dass er so spannend ist, sehr unbekannt ist. Der Film ist im Gegenteil zu anderen Horrorfilmen sehr handlungsreich. Zu Beginn merkt man als  Zuschauer, genau wie die Protagonistin Caroline, dass etwas nicht stimmt. Dennoch zieht sich der Film am Anfang in die Länge. Es ist zwar Spannung vorhanden, doch diese hält sich in Grenzen. Caroline zieht zu dem alten Ehepaar und kümmert sich fürsorglich um Ben. Doch diesen scheint etwas zu bedrücken. Dies kann der alte behinderte Mann jedoch nicht aussprechen, da er gelähmt ist. Caroline will dem Mann helfen. Gleichzeitig wundert sie sich über das mysteriöse Dachzimmer, das als einziger Raum des Hauses nicht mit dem Generalschlüssel aufgeschlossen werden kann. Außerdem kann sie sich nicht erklären, wieso sich Mrs. Devereaux weigert, Spiegel im Haus aufzuhängen. Nun entwickelt sich aus dem eher mäßig spannungsgeladenen Horrorfilm ein unglaublich spannender Thriller, denn Caroline erfährt von Violet von der Familie, die vor den Devereaux’ in dem Haus gelebt habt. Bei dieser handelte es sich um eine reiche Familie, die zwei schwarze Haushälter namens Papa Justify und Mama Cecile angestellt hatte. Diese beiden wurden von den Inhabern des Hauses dabei erwischt, wie sie ihre Kinder mit einem Hoodoo-Fluch belegt haben und so die Körper mit diesen getauscht haben. Unwissend haben die Eltern so ihre eigenen Kinder hingerichtet, die sich im Körper der schwarzen Angestellten befanden. Aus Neugier betritt Caroline das Dachgeschoss, in dem viele Hoodoo-Gegenstände zu finden sind. Caroline hat nun wirklich Angst und vertraut sich Luke an. Dieser steckt  jedoch mit Violet unter einer Decke. Eines Nachts eskaliert die Situation und Caroline merkt, dass Violet ihr nicht die ganze Geschichte erzählt hat, doch dann ist es zu spät. Im Allgemeinen kann man sagen, dass Der verbotene Schlüssel mit einem wirklich gelungenen Showdown endet und auch ein Ende besitzt, das absolut nicht vorhersehbar war. Meiner Meinung nach passt der Film aber nicht in das Horror Genre sondern eher in das Thriller Genre hinein. Denn wer irgendwelche brutalen Szenen erwartet hat, wird hier kaum fündig. Der Film besticht viel eher mit seiner Spannung, die durch eine raffinierte Kameraführung erzeugt wird. Aber auch die Tonaufnamen von Papa Justify und Mama Cecile machen das Ganze noch authentischer. Meines Erachtens nach ist das Thema, schwarze Magie bzw. Hoodoo, eine Angelegenheit, von der man aus Filmen sehr wenig erfährt, die aber vor Allem im Süden der USA von den Kreolen aus Haiti und den Afroamerikanern dort praktiziert wird. Die Darsteller geben eine gute Leistung ab und wirken alle sehr authentisch. Dennoch passt Kate Hudson meiner Meinung nach nicht ganz in die Rolle rein. Für mich wirkt sie mental doch sehr stark, was meiner Meinung nach nicht ganz zu Caroline passt.

Filme-Blog Wertung: 7/10

Der Verbotene Schlüssel verdient sich sieben Sterne. Minuspunkte erntet der Film in erster Linie dadurch, dass der Anfang des Filmes nicht wirklich spannend ist und sich somit sehr in die Länge zieht. Doch die positiven Aspekte dieses Filmes zeigen, wieso es sich gelohnt hat, sich den Film fertig anzugucken. Das Ende ist wirklich sehr spannend und kommt sehr unerwartet – eigentlich genauso, wie man es sich von so einem Film erwartet. Aber auch die Leistung der Darsteller ist überzeugend, da diese die Rollen sehr gut darstellen. Weitere Pluspunkte handelt sich der Film durch die umfangreiche Handlung und das Thema ein. Außerdem fand ich die Kameraführung sehr gut, da durch diese die Spannung noch mehr vermittelt werden konnte.

Filmfazit:

Der verbotene Schlüssel ist ein sehr unterschätzter Horrorfilm. Der Anfang ist nicht wirklich mitreißend, dennoch lohnt sich das Weiterschauen, da man am Ende mit einem absolut gelungenen Showdown rechnen kann.

Filmtrailer:

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2 Gedanken zu “Der verbotene Schlüssel (2005)

  1. erm… ich will ja nicht sonderlich an deiner kritik kritisieren, da ich den film nicht einmal geschaut habe und eigentlich keiner korinthenkacka bin, aber…

    Das Ende ist wirklich sehr spannend und
    Das Ende ist sehr langweilig

    hören sich für mich sehr gegensätzlich an :/

    ach und bei der wertung… (gut *ein wenig korinthenkackert…)

    der Anfang des Filmes wirklich unglaiblich langweilig

    ist ein rechtschreibfehler, zudem fehlen einige leerzeichen nach dem punkt *hust
    nicht, dass es schlimm wär, ich mein ja nur *pfeif

    • Danke für die Hinweise, leider ist es bei uns zu Verzögerungen in den letzten Tagen gekommen wegen des Umzuges, weshalb es uns nicht möglich war, die Artikel Probe zu lesen.

      Aber ich denke, wir sollten das in den nächsten Tagen alels wieder aufholen können. :)

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