Filmkritik: Der Prinz & ich (2004)

der prinz und ich

Filmbeschreibung:

Prinz Edward ist der verwöhnte dänische Kronprinz, der immer wieder mit seinen Affären und Eskapaden in den Schlagzeilen für Gesprächsstoff sorgt. Jedoch fühlt er sich auf dem königlichen Hof nicht sehr wohl, da seine Eskapaden von seiner Familie eher kritisch beäugt werden und ihm die ganzen Pflichten als Prinz zu viel werden. Als er eines Abends im Fernsehen die Universität von Wisconsin und das dortige Partyleben sieht, entschließt er sich kurzerhand dorthin zu reisen um Abstand von seiner Familie zu nehmen. Er reist gemeinsam mit seinem Diener Soren und einem geringen Budget nach Amerika. Edward, der sich dort Eddie nennt und seine wahre Identität verheimlicht, lernt auf der Uni die ehrgeizige Medizinstudentin Paige kennen, die in einer Bar jobbt. Als Eddie das Geld ausgeht, nimmt er eine Stelle in der selben Bar wie Paige an, wobei sich die beiden näher kommen. Als er dann mit dieser zur Farm ihrer Familie aufs Land fährt, verlieben sich die beiden ineinander. Zurück in der Uni werden die beiden jedoch von Paparazzi überrascht, die Bilder von ihnen schießen, die auch in die Presse gelangen. Somit kommt Edwards wahre Identität ans Licht und Paige ist enttäuscht, dass er sie belogen hat. Als Edward am nächsten Tag nach Dänemark zurückkehrt, erkennt Paige, dass sie Edward liebt und folgt ihm bis nach Dänemark wo sie schließlich die Schattenseiten des Königshofes sieht. Zum Trailer

Filmkritik:

Der Prinz & ich ist einer der vielen Filme, in denen es um eine junge bürgerliche Frau à la Lady Di geht, die einen Prinzen kennenlernt und somit in eine königliche Familie heiraten kann – kurz gesagt: eine Cinderella Story. So ungefähr läuft das auch bei Der Prinz & ich ab, denn hier lernt die Farmertochter Paige den jungen Kronprinzen Edward kennen. Jedoch steht dieses Mal nicht die bürgerliche Paige, sondern Prinz Edward im Vordergrund, da die Story aus seiner Sich erzählt wird. In der Hoffnung auf ein zwangloses Leben mit Frauen und Sex zieht “Eddie” nach Amerika an die Universität von Wisconsin. Es wird jedoch schnell klar, dass dieser vom Adel abstammt, denn er benimmt sich zu Beginn ziemlich machthaberisch und denkt, er könne sich alles erlauben. Als er jedoch Paige kennen lernt ändert sich das. Schließlich verlieben sich die beiden. Zu der Handlung kann man also sagen, dass diese ziemlich unspektakulär ist und sich nicht besonders von denen anderer Komödien und Romantikfilmen unterscheidet. Das liegt zum Einen an der Wahl des Themas und zum Anderen auch am gesamten Ablauf des Filmes. Wenn man diesen betrachtet, fällt auf, dass er genauso gestrickt ist wie andere Rom-Coms: Frau und Mann lernen sich kennen, verlieben sich ineinander, irgend etwas kommt dazwischen und sie finden wieder zusammen. Um ehrlich zu sein dachte ich, als das Ende des Filmes begann, dass sich wenigstens dieses von anderen Rom-Coms unterscheidet, doch in der letzten Minute wurde ich wieder enttäuscht. Im Allgemeinen kann man zur Handlung ebenfalls sagen, dass diese nicht langweilig wird, jedoch auch keine spektakulären Szenen bietet. Vielmehr gibt es einige ganz nette romantische Szenen, das war es aber dann auch. Die Kulissen sind meiner Meinung nach passend zum Film ausgewählt worden, was für mich den größten Pluspunkt des Filmes darstellt. Jedoch war es unglaublich lästig, dass der Film an einigen Stellen wirklich zu kitschig war, sodass sogar ich nach einiger Zeit genervt war. Mit Julia Stiles und Luke Mably sind zwei mittelmäßige Schauspieler als Hauptdarsteller ausgesucht worden, die an einigen Stellen nicht überzeugen können. Jedoch haben die beiden erstaunlicherweise sehr gut zusammen harmoniert. 

Filme-Blog Wertung: 4/10

Der Prinz & ich verdient sich vier Sterne. Pluspunkte gibt es für die guten Drehorte, die sehr gut in die Stimmung des Filmes hineinpassen. Außerdem ist ein weiterer positiver Aspekt, dass die beiden Hauptdarsteller gut harmonieren. Diese überzeugen jedoch nicht allzu sehr, was wiederum zu Minuspunkten führt. Außerdem hat die Handlung nichts Besonderes zu bieten und stellt einen Abklatsch von einer ganzen Reihe weiterer Komödien dar. Wofür jedoch Der Prinz & ich die meisten Sterne verloren hat, war die Tatsache, dass der Film an einigen Stellen zu kitschig war. In diesen Szenen wirkte alles fast schon märchenhaft, was sogar für mich zu viel des Guten war.

Filmfazit:

Der Prinz & ich ist ein sehr kitschiger und ordinärer Film, sodass man nicht allzu viel Neues geboten kriegt. Meiner Meinung nach – mit Ausnahme von Genre Fans – nicht empfehlenswert.

Filmtrailer:

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Ein Gedanke zu “Filmkritik: Der Prinz & ich (2004)

  1. Ach, auch am Wochenende gesehen? Also ich finde Julia Stiles wird hier ein bisschen die Butter vom Brot genommen, denn es gibt selten Schauspielerinnen, die einem Film einen eigenen Charme geben wie sie. Besonders in ihren Shakespeare Filmen glänzt sie (O/ Hamlet). Mich stört an diesem Film eher Luke Mably, ein Schauspieler zum vergessen. Ist klar, dass sie nicht gegen einen fast nicht existenten smarten Möchtegernprinzen anspielen kann.

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