Der Clou (1974)

der clou 1973

Filmbeschreibung:

Der Clou – Originaltitel The Sting – ist ein Film aus dem Jahre 1973, bei dem es um einen komplizierten Raub zweier professioneller Betrüger (gespielt von Paul Newman und Robert Redford) geht, um einen Mafiaboss (Robert Shaw) zu beklauen. Regisseur George Roy Hill, der mit Newman und Redford (Von Löwen und LämmernDie Legende Von Bagger Vance) schon im Western Butch Cassidy and the Sundance Kid zusammengearbeitet hat, machte The Sting zu einem großen amerikanischen Erfolg der 70er Jahre. Der Film spielt in den 30er Jahren in Chicago. Von einem Trickbetrug in den nächsten schummeln sich die beiden Freunde Johnny Hooker und Luther Coleman durch das Leben. Sie rauben einen Gangster, Mottola, durch einen Trick aus, sie lassen sich von der Polizei nicht klein kriegen und tricksen sich von einer Situation in die nächste. Den Gangsterboss Doyle Lonnegan, ein großer Mann des New Yorker und Chicagoer Syndikats, hätten sie lieber in Ruhe lassen sollen. Er hat von dem Zwischenfall mit seinem „Angestellten“ Mottola erfahren und lässt ihn töten. Aus Angst vor dem Tod flüchtet Hooker aus der Stadt, denn Lonnegan hat auch Luther von seinen Killern ermorden lassen. Mit einem neuen, alkoholabhängigen Kollegen an seiner Seite – Henry Gondorff – beginnt das Trickspiel von vorne, allerdings diesmal mit dem Ziel, sich an Lonnegan zu rächen. Zum Trailer

Filmkritik:

Selten wird man heutzutage noch eine so clever ausgearbeitete Ganovenkomödie sehen. Wer ein Fan von der „Oceans-Trilogie“ ist, wird hier die Ursprünge der Trickbetrügerei im Film finden. Diese Rezeption ist nicht einzigartig, denn schon zu seiner Erscheinung wurde The Sting mit unzähligen Awards und Auszeichnungen überhäuft. Bei den 46ten Academy Awards wurde The Sting für zehn Oscars nominiert. Sieben davon wurden auch an den Film vergeben, darunter die Auszeichnung für den Besten Film, den Besten Regisseur und das Beste Drehbuch. Dabei ist weniger die Umsetzung des Filmes so hoch brillant wie die komplexen Verknüpfungen, Zusammenhänge und der Grad der Tricks, die angewandt werden. Das alles entfaltet sich in einer sorgfältig beschriebenen Geschichte mit großartigen Schauspielern, ohne den Zuschauer mehr als nötig zu verwirren oder die Storyline noch komplexer zu stricken als sie es sowieso schon ist.

Filme-Blog Wertung: 8/10

Die Geschichte wurde inspiriert von einem echten Raub der zwei Brüder Fred und Charley Gondorff, welcher von David Maurer in seinem Buch „The Big Con: The Story of the Confidence Man“ dokumentiert wurde. Der Film ist in altmodischer Art mit Titelkarten unterbrochen, die die Akte und Szenen kommentieren. Das mag dem modernen Zuschauer möglicherweise nicht recht sein, jedoch ist der Streifen auch und sogar für heutige Verhältnisse eine intensive Auseinandersetzung wert. Wenn auch die Machart des Filmes deutlich altmodisch wirkt, bleibt die Geschichte auch in der heutigen Zeit noch fesselnd vor Spannung. Zweifelsohne gehört The Sting auch in die Kategorie der großartigsten Glücksspiel-Filme, denn in der Mitte des Filmes entfaltet sich die Trickbetrügerei inmitten des Casinos. Wer also schon an Rounders Gefallen gefunden hat, der wird sicherlich an The Sting seinen Spaß haben.

Filmfazit:

Wer schon an Rounders Gefallen gefunden hat, der wird sicherlich an The
Sting seinen Spaß haben. Aber nicht nur Fans von abenteuerlichen
Krimi-Komödien
können sich an The Sting nicht satt sehen. Die komplexe,
vielschichtige Storyline und die Betrügereien in der Handlung sind so
aufwendig inszeniert, dass sie auch Fans von Thrillern und anderen
spannungsgeladenen Action-Filmen überzeugen können. The Sting beweist,
dass nicht immer große Explosionen und ein übertriebenes, hochaktuelles
und technisch aufwendiges Setting für einen unglaublich guten Film
vorhanden sein müssen.

Filmtrailer:

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