Filmkritik: Deadline – Focus Your Fear (2010)

Deadline

Filmbeschreibung:

Alice hat sich von ihrer Freundin Rebecca raus aufs Land fahren lassen, um endlich in Ruhe an ihrem Buch weiterarbeiten zu können. Nach einem traumatisierenden Zwischenfall mit ihrem Ehemann brauchte sie den Abstand zur Stadt und die Ruhe ganz einfach und beginnt schon bald mit ihrer Arbeit. Doch irgendetwas scheint nicht recht zu stimmen, denn wieder und wieder wird Alice von ihrem Laptop gerissen. Mal hört sie hier ein unheimliches Geräusch und mal fühlt sie sich ganz einfach nicht wohl. Schon bald muss die einsame Schriftstellerin feststellen, in welcher Lage sie sich befindet und was es mit den mysteriösen Vorkommnissen auf sich hat, denn sie scheint nicht die Einzige in dem Haus zu sein und bekommt es mehr und mehr mit der Angst zu tun. Doch wo soll man nach Hilfe suchen, wenn man komplett abgeschieden und fern von jeder Zivilisation in einem einsamen Landhaus auf das Grauen trifft?  Zum Trailer

Filmkritik:

Lange habe ich jetzt schon keinen derart leeren Film mehr gesehen. DeadlineFocus your Fear - ist wirklich unglaublich langweilig gestaltet und bietet kaum Abwechslung. Auf die einzelnen Darsteller, von denen es in Deadline gerade einmal vier Stück in den Hauptrollen gibt, wird nahezu gar nicht eingegangen und ihre Charaktere werden nur sehr oberflächlich angerissen. Lediglich die Figur von Alice  – gespielt von Brittany Murphy (Abandoned)- kann hier bedingt überzeugen und wird etwas ausführlicher behandelt. Mal abgesehen von den immer wieder abgespielten Home-Videos in Deadline, in denen ein anfangs unbekannter Kerl seine Frau auf Schritt und Tritt beobachtet und jede ihrer Bewegungen mit der Kamera einfängt und sie somit verängstigt und verunsichert, gibt es hier in der gesamten Storyline nahezu nichts weiter. Eine mehr als lächerliche Auflösung am Ende versucht das schwache Geschehen letztlich zu erklären, doch zu spät. Bis zu diesem Punkt dürften wohl nur die wenigsten Betrachter noch wirkliches Interesse an Deadline oder gar ein einer mehr oder weniger sinnvollen Erklärung der Story gehabt haben und somit verblasst dieser Rettungsversuch ebenso schnell, wie die DVD von Deadline - Focus your Fear - aus meiner Erinnerung. Hätte man wenigstens hier und da nochmal darüber nachgedacht, vielleicht doch noch ein paar Dollar mehr auszugeben und zumindest auf vernünftige und glaubhaft gestaltete Animationen zu setzen, hätte das vielleicht noch zu einer etwas besseren Wertung für Deadline beigetragen, doch leider hat man sich ja nicht einmal wirklich bemüht, schön gestaltete oder erschreckende Schockszenen in dem Streifen unterzubringen. Und mal abgesehen von einer verängstigten Hauptdarstellerin und einer Nebenstory voll von bizarren Home-Videos, welche die Hauptstory sogar vom Inhalt her schon fast übertrumpft, gibt es hier nichts was man als wirklich positiv einstufen könnte. Deadline enttäuscht somit auf ganzer Linie und kann sich auch mit der immerhin kurzen Laufzeit von gerade einmal 82 Minuten nicht mehr vor einer zerstörenden Wertung schützen.

Filme-Blog Wertung: 2/10

 

Zwei schwache Sterne gibt es für die vier schwachen Darsteller und die ziemliche marode Grundstruktur von Deadline. Lediglich die düsteren Momente und die somit ganz passable Atmosphäre können für kleinere Pluspunkte sorgen, auch wenn man leider auf sämtliche Schockmomente verzichtet hat und der Film in Sachen Spannung somit auch schon nach wenigen Minuten aufs trockene läuft. Dialoge gibt es kaum, die Musik ist nicht gerade mitreißend und neben den Telefongesprächen treiben die Unterhaltungen das Geschehen in Deadline zudem kaum voran und auch die Story, die letztlich vorangebracht werden soll, hat man so oder so ähnlich an anderer Stelle schon um einiges besser verarbeitet gesehen. Brittany Murphy (Abandoned) scheint es mit ihrer Filmwahl einfach nicht so leicht zu haben und wird immer wieder genau in die Streifen platziert, in denen man ihre Rollen kaum wahrnimmt, obwohl ich glaube, dass hier tatsächlich einiges an Potenzial zu holen gewesen wäre, zumindest wenn man von ihrer Seite ausgeht.

Filmfazit:

Wer auf einen langweiligen Plot mit nur wenig abwechslungsreicher Kulisse und schlechten Darstellern steht, der kann sich an Deadline – Focus your Fear - gerne heranwagen. Allen anderen Zuschauern rate ich von dem Streifen allerdings mit gutem Gewissen ab.

Filmtrailer:

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