Bridget Jones – Am Rande des Wahnsinns (2004)

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Filmbeschreibung:

Kaum mit dem erfolgreichen Anwalt Mark Darcy zusammen, schwebt Bridget auf Wolke Sieben und genießt jede Minute ihres neu erworbenen Glücks. Doch sie hat die Rechnung ohne das Schicksal gemacht, denn neben vielen Peinlichkeiten, die auch im dem Gemüt ihres neuen Freundes Verzweiflung hinterlassen, hält es auch eine alte Sexbekanntschaft bereit. Dann, nach knapp 5 Wochen Beziehung wird sie ironischer Weise von ihrem Kollegen Daniel Cleaver, der gleichzeitig auch ihr Ex-Freund ist, für eine Geschäftsreise nach Thailand beauftragt. Dort hat sie nicht wirklich die Kraft, ihrem Ex-Lover zu widerstehen, der ihr natürlich verspricht, dass er sich geändert hat und alles versucht um sie rumzukriegen. Neben all diesen Gefühlskonflikten und großer Eifersucht auf Marcs äußerst attraktive Arbeitskollegin, landend Bridget dann dummerweise im thailändischen Knast. Dort wird die Frau auf eine harte Mut-, sowie Lebensprobe gestellt, die sie zwar anfangs mit Leichtigkeit aufnimmt, welche jedoch dank der Enttäuschung ihrer jetzigen Beziehungslage bald verloren geht. Zum Trailer

Filmkritik:

Die Buchverfilmung Bridget Jones – Am Rande des Wahnsinns – ist wirklich eine enttäuschende Fortsetzung ihres Vorgängers Bridget Jones- Schokolade zum Frühstück. Der Hauptcharakter Bridget Jones – Renée Zellweger – ist mal wieder in ihrer pummeligen und schusseligen Form der Mittelpunkt der Verfilmung. Ironischerweise bin ich der Auffassung, dass ihr Übergewicht in diesem Film ein wenig ihre Mimik behindert. Zwar nicht weniger charmant, jedoch um einiges weniger lieblich, gelingt es der Hauptfigur Bridget Jones diesmal nicht ihre Zuschauer mit vollem Herzen zu erobern und damit ihr Interesse bedingungslos für zu Film zu erwecken.  Auch die Tatsache das die Verfilmung Bridget Jones – Am Rande des Wahnsinns – versucht in jeder Hinsicht ihrem Vorhänger gerecht zu werden, führt nur dazu, dass meistens nur eine schwach variierte Version der Witze vorhanden ist und auch die Missgeschicke wie wiederholt benutzt wirken. Die Verfilmung Bridget Jones – Am Rande des Wahnsinns – hat auch technisch ein paar Schwachstellen, so kommt es zwar, dass der Handlungsverlauf wieder – lobenswerterweise – mit vielen bildlich dargestellten Tagebucheinträgen aufgepeppt ist, jedoch eine beschleunigte Schnittfolge fehlt. Auch zu bemängeln ist der oft fehlende Pepp im Film. Viele Szenen sind vorhersehbar und nur wenige Überraschungen werden dem Zuschauer geboten, was dazu führt, dass die Spannung eigentlich meistens zu Grunde geht. Die Verfilmung Bridget Jones – Am Rande des Wahnsinns – kann auch nicht mit einer tieferen Handlung auftrumpfen, denn diese lag wohl nicht im Anspruchsbereich der Regisseure und so wurden tiefsinnigere Buchstellen nicht verfilmt. Das führt natürlich dazu, dass zwar der Effekt der Komödie nicht verloren geht, jedoch die Verfilmung Bridget Jones – Am Rande des Wahnsinns – manchmal einfach dämlich wirkt. Im Vergleich zum Buch kommt auch Bridget’s vermeintliche Schwangerschaft zu kurz, was eigentlich schade ist, da dies eine der neueren Buchideen gewesen wäre. Weiterhin zu bemängeln wäre auch Bridget Jones’ Aufenthalt im Gefängnis, der an manchen Stellen einfach geschmacklos wirkt und den Filminhalt weiter ins Lächerliche zieht. Erwähnenswert ist in der Verfilmung Bridget Jones – Am Rande des Wahnsinns – die gelungene schauspielerische Leistung der Figur Mark Darcy – Colin Firth -, der Hugh Grant an den – im Vergleich – eher wenigen Szenen, in denen er mitspielt, um Längen überbietet. Das sympathische und stille Leiden auf seinem Gesicht – aufgrund von Bridget’s Missgeschicken – lassen den Zuschauer den einen oder anderen flachen, unpassenden Witz von Daniel Cleaver – Hugh Grant – überhören. Abschließend bekommt die Verfilmung Bridget Jones – Am Rande des Wahnsinns – ein Lob für den guten Soundtrack, der dem Ganzen eine gewünschte Spur an Leichtfertigkeit verleiht.

Filme-Blog Wertung: 5/10

Die Verfilmung Bridget Jones – Am Rande des Wahnsinns – ist eine recht schwache Fortsetzung von Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück. Ohne jegliche tiefere Handlung, mit häufigeren flachen Witzen und relativ wenig Einbezug des Buches, überzeugt der Film nur durch die schauspielerische Leistung der sympathischen Darsteller, die mit viel Charme die Verfilmung sehenswert machen. Erwähnenswert ist für die Verfilmung Bridget Jones – Am Rande des Wahnsinns – auch noch die gelungene Musikauswahl und der dafür weniger gelungene Schnitt.

Info:

Helen Fielding’ s Buchfortsetzung erschien erstmals 1999 unter dem englischen Namen – The edge of reason – im Goldman Verlag.

Filmfazit:

Die Verfilmung Bridget Jones – Am Rande des Wahnsinns – ist nur wirklich wahren Bridget-Film Anhängern zu empfehlen, die möglicherweise über die oberflächliche Handlung und viele leider nur variierte Versionen, der bereits bekannten lustigen Witzideen, hinweg sehen können.

Filmtrailer:

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