Boogeyman 3 (2009)

Boogeyman 3

Filmbeschreibung:

Nach dem tragischen Zwischenfall in der Psychiatrie, bei dem Dr. Mitchell Allen ums Leben kam, ist es nun seine Tochter Audrey, die von dem mysteriösen Boogeyman heimgesucht wird. Zuflucht sucht die junge Teenagerin bei ihrer Freundin Sarah, die nebenbei als Radiomoderatorin arbeitet. Die Geschichte über den Boogeyman kauft Sarah der armen Audrey natürlich nicht ab, und dennoch lässt sie die verstörte Freundin bei sich unterkommen. Am nächsten Morgen, als Sarah sich gerade in einer ihrer Radiosendungen befindet, erhält sie einen Anruf von der total hysterischen Audrey, die behauptet den Boogeyman erneut zu sehen. Sarah stürmt sofort los in das nahegelegene Studentenwohnheim, doch was sie in ihrem Zimmer erwartet, kann und will die junge Studentin gar nicht glauben. Der Boogeyman scheint tatsächlich zu existieren und nun ist er auch hinter ihr her. Zum Trailer

Filmkritik:

Eine kleine Formalie gleich vorweg: Boogeyman 3 erhielt eine FSK 16 Freigabe, die mir an dieser Stelle ausnahmsweise einmal sogar viel zu niedrig erscheint, denn hier ist nun wirklich einiges an Kunstblut zu sehen – seien es abgetrennte Beine oder blutige Korridore mit ermordeten Studenten – und ich denke nicht, dass sich ein 16 Jähriger oder Jährige bereits solche Bilder ansehen sollte! Erwähnen sollte man außerdem noch das es sich bei Boogeyman 3 um ein direktes Sequel zu Boogeyman 2 handelt. Doch dies nur als kleiner Tipp von meiner Seite und nun mehr zum Film selbst. Nach der bisher eher schwachen Boogeyman Reihe hat man scheinbar mit Teil 3 erneut sein Glück versucht und den schwarzen Mann ins Leben zurückgerufen. Lustigerweise sieht dieser in jedem Teil der Reihe anders aus und scheint keine feste Gestalt zu besitzen. Ganz klar hat man sich in Teil 3 mit der Gestaltung des Boogeyman selbst, die meiste Mühe gegeben und er sieht meiner Meinung nach um einiges gruseliger aus, als noch zuvor in Boogeyman 1 und Boogeyman 2. Doch an der Grundstory hat sich leider auch bei dem vermutlich letzten Teil der Boogeyman Reihe nichts geändert. Immer noch die gleiche alte Geschichte, die nun mehr an einen billigen Teenie-Slasher als einen einen Film mit wirklichem Niveau erinnert, denn Boogeyman leider auch nach den drei nun erschienen Teilen nicht verkörpern kann. Ja, sogar lachen muss man an manchen Stellen, wie zum Beispiel auch bei der Waschmaschinenszene. Literweise Kunstblut, dass eher aussieht wie eine ganze LKW-Ladung Kirchsaft kann nun wirklich auch der größte Gorehound nicht mehr ernst nehmen und so bleibt es wohl kaum verwunderlich, wenn Boogeyman sich von der anfänglichen Seriosität aus Teil 1 immer weiter zu einem echten Flop entwickelt hat. Dennoch muss man allerdings auch sagen, dass gerade diese Machart im 08/15 Teenie-Style, Boogeyman 3 schließlich doch noch zum fast unterhaltsamsten Teil der Trilogie macht und nur vereinzelt wirkliche Langeweile aufkommen lässt. Und schließlich haben wir ja auch in Boogeyman 3 den echten Boogeyman wiederbekommen und nicht einen billigen Nachahmer, der für Unterhaltung sorgen soll, ja, und sogar eine lückenlose Erklärung für die Entstehung des Boogeyman bekommt der Zuschauer.

Filme-Blog Wertung: 4/10

Boogeyman 3 erinnert erstmals an einen wirklichen Teenie-Surivival und besitzt als zu lobenden Aspekt eindeutig die Unterhaltsamkeit. Auch wenn man als Gore-Fan anfangs vielleicht sogar noch von offenen Brüchen begeistert ist, so wird man gegen Ende des Films zunehmend von unlogischen Szenen erdrückt, in denen man einfach noch mal schnell literweise Kunstblut untergebracht hat. Auch die Schauspieler verkörpern größtenteils lediglich die standardmäßigen Stereotypen und wissen nicht von sich zu überzeugen. Letztlich also vier schwache Sterne für einen etwas besseren dritten Teil, und darauf dass dieser auch hoffentlich endlich der letzte Part der neuen Boogeyman Verfilmungen bleibt.

Info:

Bei der nun endlich abgehandelten Boogeyman Filmreihe handelt es sich um ein Remake zu der gut 30 Jahre alten The Boogeyman Reihe unter der Regie von Ulli Lommel.

Filmfazit:

Auch der vermeintlich letzte Teil der Boogeyman Trilogie ist nicht viel mehr hervorzuheben, als seine beiden Vorgänger. Wieder die selbe ausgelutschte Story, die bei diesem Mal fast schon an den ein oder anderen sehr mageren Teenie-Survival erinnert.

Filmtrailer:

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