Babysitter Wanted (2010)

babysitter wanted

Filmbeschreibung:

Angie möchte aufs College. Sie verlässt ihre Mutter und bricht eine lange Reise an. Doch der Traum scheint anders als erwartet. Ihre Mitbewohnerin ist asozial und scheinbar ein Messie und von Sauberkeit hält sie auch nicht viel. Nein, sie dröhnt sich lieber die Birne zu. Angie muss dazu noch auf der Couch schlafen, da sie kein Geld für ein eigenes Bett hat. Darum geht sie gelegentlich Babysitten. Ihr erster Abend bei den Stansons läuft jedoch nicht ganz nach Plan. Zuerst springt ihr Wagen nicht an und dann wird sie auch noch von anonymen Anrufen verfolgt. Angie bekommt es mit der Angst zu tun, und ruft die Polizei. Zum Trailer

Filmkritik:

Es vergehen etliche Minuten, bis Babysitter Wanted endlich Fahrt aufnimmt. Um genau zu sein, in der Halbzeit des Films passiert endlich etwas, was Spannung erzeugt, vorher kann man sich mit öden klischeehaften Dialogen auseinandersetzen. Babysitter Wanted ist zu Beginn einfach nur schlecht. Die Schauspieler sind wenig überzeugend, gewinnen keine Sympathie und wirken wie frisch aus der Klischeeform gepresst. Zunächst bekommt man hier eine typische Stalker-Geschichte aufgetischt, die einfach schon von Anfang an ausgelutscht ist. Der Film gewinnt somit keine Sympathie, eher Hass. Immerhin hat er mir etliche Minuten meines Lebens gestohlen und mit sinnlosen Dialogen und fragwürdigen Details gefüllt. Der große Clou kommt dann gegen Mitte der zweiten Halbzeit. Und zwar hätte damit niemand gerechnet, der den Film blind aus dem Regal gegriffen hat und zwar nur, weil der Cover so vielversprechend wirkte. Was nun folgt, kann man im Genre Fantasie und Science-Fiction unterbringen. Ordentlich Blut fließt nun auch und das literweise. Dabei habe ich ganz vergessen zu erwähnen, dass die Hauptdarstellerin sich verfolgt fühlt und wer hätte es gedacht, momentan sogar ein Serienkiller umher geht, der Frauen in Stücke schneidet. Wenn das nicht mal eine 08/15 Story ist, wie sie im Buche steht. Wie man unschwer erkennen kann, ist Babysitter Wanted einfach nur langweilig und Zeitverschwendung, einziger Pluspunkt stellt die plötzliche Wende dar, die den Film auf einmal interessant macht und sogar für angemessene Spannung sorgt. Der Film wirkt wie aus einem anderen Blickwinkel. Von mir gibt es eine kleine und vorsichtige Filmempfehlung für Fans von Psychothrillern.

Filme-Blog Wertung: 4/10

Vier Sternchen, mehr gibt es für Babysitter Wanted auf keinen Fall. Der Film ist zu Beginn mehr als langweilig und ich hätte ihn schon fast aufgegeben, wenn er nicht endlich nach langen 40 Minuten, Fahrt aufgenommen hätte. Was danach folgt ist ein kleiner Wendeplot mit erhöhtem Ekelfaktor. Die 08/15 Verfolgungen sind auch nicht gerade das Gelbe vom Ei und dienen lediglich dazu, dem Film noch ein bisschen mehr Luft nach hinten zu verpassen. Der ernüchternde Schlussteil ist leider auch sehr vorhersehbar und kann den Film auch nicht mehr retten. Die Story ist im Großen und Ganzen Gehirnschmalz, konnte aber in meinen Augen durch den einen Knackpunkt für Überraschung sorgen. Babysitter Wanted als Splatter oder Slasher zu bezeichnen wäre falsch, aber man kann durchaus den einen oder anderen Übelkeitsanfall erleiden, wenn man die Uncut-Version sieht. Also als Durchschnitt kann man Babysitter Wanted nicht mehr ansehen und deshalb gibt es von mir auch nur eine vorsichtige Filmempfehlung mit vier Sternchen.

Filmfazit:

Für die kleine Langeweile zwischendurch durchaus geeignet, zumindest wenn die Erwartungen nicht so hoch sind und man sich die erste Hälfte im Schnelldurchlauf ansehen will.

Filmtrailer:

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