Filmkritik: 51 – The Military’s Best-Kept Secret Just Broke Loose (2011)

51

Filmbeschreibung:

Immer wieder gibt es zahlreiche Theorien und Vermutungen über die Geheimnisse, welche die amerikanische Regierung vor uns zu vertuschen versucht und über die von deren Seite kein Sterbenswörtchen verloren wird. Eine dieser zahlreichen Verschwörungstheorien ist u.a. die Vermutung, dass in dem Sperrgebiet mit dem Namen Area 51 vor vielen Jahren Aliens gefangengenommen und nun auf ihr Verhalten untersucht werden. Von Seiten der Regierung hieß es jedoch immer nur, man entwickle in diesem Hochsicherheitsstützpunkt die neusten Waffentechniken und es handle sich um einen ganz normalen Militärstützpunkt, zu dem man sämtlichen normalen Personen den Zutritt strengstens untersagte. Doch der politische Druck aus die führenden Personen von Area 51 wird zu groß und man entschließt sich der Öffentlichkeit die Wahrheit zu zeigen. Zumindest den Teil der Wahrheit, den die Regierung ganz einfach erklären kann und bei dem sie keinerlei Fakten vertuschen muss. Doch als ein Team von drei Reportern schließlich den Stützpunkt erkundet und alles auf Band festhält, läuft jeder Vertuschungsversuch seitens des Militär schief und die ganze zerstörerische Wahrheit kommt ans Licht. Zum Trailer

Filmkritik:

Anfangs war ich noch etwas skeptisch, was mich bei 51 wirklich erwarten würde, denn nach Filmen wie Area 51, die sich ebenfalls mit der Verschwörungstheorie rund um den geheimen Militärstützpunkt beschäftigt hatten, konnte ich mir nicht vorstellen, was man sich an großen Neuerungen für 51 überlegt haben sollte. Anfangs bietet 51 zwar noch eine ganze Menge von Dingen, die eine gute Verschwörung benötigt: Angefangen bei dem extrem gut bewachten und von der Öffentlichkeit abgeschirmten Militärstützpunkt, über die geheime Waffenforschung und Experimente, die man in der Area 51 durchführt, bis hin zu den Aliens, die man dort untersucht und über viele Jahre hinweg studiert hat. Bereits nach wenigen Minuten wird dem Betrachter hier eines ganz deutlich aufgezeigt, nämlich die Tatsache, dass die Geschichten um die Aliens, die sich dort angeblich befinden sollen, allesamt wahr sind – Auch wenn einem diese Wesen anfangs etwas zu billig dargestellt vorkommen mögen, sollte man dennoch auch loben, dass man sich hier in der Darstellung der fiesen Kreaturen von zahlreichen Genre-Kollegen abgehoben hat und seinen eigenen Alien-Style geschaffen hat, der aber dennoch ziemlich an die Außerirdischen aus Camerons „Alien“ erinnert. Doch nun weiter mit der Handlung selbst, denn nach dem etwas lächerlichen Ersteindruck, dass die Aliens in ihrer Freizeit mit Techno-Musik unterhalten werden und ihr Essen durch den Kopf erhalten, fängt sich 51 dann letztlich doch wieder ganz gut, denn hier liegt die Würze in der Spannung. Eine aufregende musikalische Untermalung nach der anderen und auch wenn große Schocker in 51 ausbleiben, so weiß der Film dennoch seinen Betrachter – vorausgesetzt dieser interessiert sich für die Geschichten rund um die Area 51 – bei Laune zu halten. Und wie es in einem Film mit Militärstützpunkt natürlich auch gar nicht anders sein könnte, liegt das Hauptaugenmerk auf den amerikanischen Soldaten, die nur so mit Marschbefehlen um sich werfen und – wie könnte es auch anders sein – absolut keinen Schmerz kennen.

Filme-Blog Wertung: 5/10

 

Auch wenn 51 mir persönlich eigentlich ziemlich gut gefallen hat und mich ebenso gut unterhalten konnte, denke ich dennoch, dass der Film nicht unbedingt massenkompatibel sein dürfte und daher auch nur bei Verschwörungsliebhabern oder begeisterten Zuschauern von Alienfilmen wirklich punkten kann. Die schauspielerische Leistung ist meiner Meinung nach bei allen Darstellern keine Glanzleistung gewesen und dennoch konnten mich insbesondere die Reporter von sich überzeugen, die sich wie die Geier mit ihren Fragen an die Regierung wenden und einfach gnadenlos versuchen jedes Geheimnis rund um die Area 51 aufzudecken, womit nicht zuletzt auch das Interesse jedes Bürgers an den ganzen Gerüchten über die Area 51 repräsentiert wird, der sich einigermaßen für dieses Thema interessiert. Zu loben sind zwar musikalische Untermalung und auch die Spannung im Film ist hin und wieder auf einem etwas höheren Niveau anzusiedeln aber das ganz große Problem ist einfach, dass 51 es einfach nicht so ganz gelingen will, ein gutes Ende zu finden und so überschlagen sich in den letzten Minuten des Films die unlogischen Ereignisse und noch schnell wird die mysteriöse Tatsache untergebracht, dass nicht einmal die führenden Personen des Stützpunktes wirklich das letzte Wort haben. Scheinbar gibt es immer noch einen höher gestellten Big-Brother, der sein Auge auf den Stützpunkt richtet und dem mehr an dem Überleben der Außerirdischen, als an den Soldaten liegt, die dort gerade ihr Leben riskieren. Das Grande-Finale musste natürlich mit einer gigantischen Selbstzerstörung der ganzen Anlage enden und somit gibt es für 51 durchschnittliche fünf explosive Sternchen.

Filmfazit:

51 hat besonders in der Umsetzung der Verschwörungstheorie rund um die Area 51 eine Menge zu bieten, zumindest wenn man einmal von den etwas seltsam dargestellten Aliens absieht. Ob der Film jedoch wirklich massenkompatibel ist und Nichtkenner dieser Theorien auch beeindrucken kann, wage ich doch sehr stark zu bezweifeln.

Filmtrailer:

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